Titel: Hrn. Jeckers durchgeschlagene Brillenfassungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. XXIX./Miszelle 17 (S. 126)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017029_17

Hrn. Jeckers durchgeschlagene Brillenfassungen.

Die Herren Jecker ließen sich schon vor 14 Jahren ein Patent zu Paris auf durchgeschlagene Brillen ertheilen, welches in der Description des Brevett d'Invention und jezt auch im Repertory of arts et Manufactures Mai 1825. S. 380. bekannt gemacht wird. Das Metall wird zu gehöriger Dike gestrekt, und dann in Streifen von gehöriger Brette, nach dem Durchmesser der Gläser, geschnitten. Diese Streifen werden auf die gewöhnliche Weise glänzend gemacht und dann gewalzt, um ihre Oberfläche vollkommen eben zu machen. Hierauf werden sie mittelst einer Flugpresse, eines fallenden Gewichts, oder irgend einer andern Maschine nach der Dike und Natur des Metalles durch verschiedene Matrizen ausgeschlagen, so daß alle Theile der Brillen-Fassung nur Ein Stük bilden, und in der Folge nicht erst zusammengelöthet werden dürfen. Jedem einzelnen Stüke wird seine Vollendung in der Presse nach Matrizen gegeben. Die Furche zum Halten des Glases in dem Ringe wird in einer Drehbank eingedreht. Der Durchschlag des Verbindungs-Stükes geschieht mittelst einer Unterlage und eines Meisels, so, daß beide unter dem Druke der Maschine als Scheere dienen.

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