Titel: Ueber Cuirasse-Schmieden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. XXIX./Miszelle 18 (S. 126–127)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017029_18

Ueber Cuirasse-Schmieden.

Wir haben das Programm des Kriegsministers in Frankreich, der seine Soldaten schußsest zu machen gedenkt, in Bd. XVI. S. 392. des |127| polytechn. Journals mitgetheilt. Hr. Regnier erzählt im Bulletin Nr. 248. de la Société d'Encouragement. S. 40., wie er ehemals bei Verfertigung seiner Cuirasse verfuhr, um den Preiswerbern in der Kunst des Schußfestmachens oder des Freischüzens (der jezt bei der französischen Armee en Masse aufgeführt werden soll) Samiel's Bahn zu weisen. Er ließ verschiedene Arten von Stahl bis auf die Dike einer Linie streken, und dann in der Größe einer Flintenkugel durchschlagen. An dem Hebel des Durchschlägers war ein Dynamometer angebracht, durch welchen der Widerstand bemessen werden konnte, den der Stahl darbot, und derjenige Stahl, der den meisten Widerstand leistete, wurde zu Cuirassen ausgeschmiedet. Der beste Stahl hierzu war der Steiermärksche. Hr. Regnier glaubt aber, daß Gußstahl, kalt ausgehämmert, eben so gut ist, und daß die Cuirasse aus diesem leztern sich nicht so leicht oxidiren.

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