Titel: Arundo arenaria gegen Flugsand.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. XXIX./Miszelle 29 (S. 132)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017029_29

Arundo arenaria gegen Flugsand.

Hr. Alexander N. Macleod zu Harris hat in den Transactions of the Highland Society of Scotland (vergl. Repertory of Arts, Manufactures and Agriculture, Mai 1825, S. 369) neuerlich die Vortheile erwiesen, die man durch Bepflanzung wüster, von Flugsand bedekter, Streken mit Arundo arenaria über diese Landplage gewinnen kann. In Dänemark, Holland hat man längst schon die Meeresufer und die denselben nahe gelegenen Gründe nach des sel. Viborg Rathe damit bepflanzt und gesichert: in Schottland scheint dieses Mittel bisher noch nicht bekannt geworden zu seyn. Die Weise des Hr. Macleod, dieses nützliche Gras in den unwirthbaren Sand zu pflanzen, ist diese. Man schneidet (in Schottland im September, bei uns müßte dies schon im August geschehen) von den Stöken dieses Grases ungefähr 2 Zoll tief unter der Erde eine Handvoll Halme und Blätter ab, und stekt sie in Löcher, die man vorläufig 8 bis 9 Zoll tief, und einen Fuß weit von einander mit einer kleinen spizigen Schaufel gestochen hat. In wenigen Wochen ist das auf diese Weise gepflanzte Gras eingewurzelt. Wir haben im nördlichen Baiern, vorzüglich um Nürnberg, mehrere wüste Sandstreken, die auf diese Weise nach und nach in tragbares Weideland verwandelt werden könnten.

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