Titel: Noch ein Nachtrag zu den fliegenden Schubkarren. (Polytechn. Journ. Bd. XV. S. 147. Bd. XVI. S. 236.)
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. XXIX./Miszelle 6 (S. 122)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017029_6

Noch ein Nachtrag zu den fliegenden Schubkarren. (Polytechn. Journ. Bd. XV. S. 147. Bd. XVI. S. 236.)

Man bedient sich seit undenklichen Zeiten in den unwegsamen Gebirgen, um die Städte Cartellamare, Sorrente, Nouza im Neapolitanischen einer ganz ähnlichen Vorrichtung, um das Holz, in Scheiter gekloben, von den höchsten Bergen über die unzugängigen Schluchten weg hinaus in die Ebene zu fördern. Man spannt, mittelst starker zum Sperren vorgerichteter Winden, ein dikes Seil längs der Abhänge der Berge und über die Schluchten hin, so daß es einen Winkel von 30 bis 40° mit dem Horizonte bildet. Auf dieses Seil hängt man, mittelst gut zugerundeter Haken, die Holzbündel auf, die man vorher zusammengebunden hat, und diese laufen mit erstaunlicher Schnelligkeit am Seile hinab bis zum Orte ihrer Bestimmung. Die Haken und Strike zum Binden der Holzbündel werden vermittelst eines Esels, den ein Kind treibt, wieder auf die Berge hinaufgeschafft. (Mercure technologique. März. 1825. S. 323.)

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