Titel: Roh- oder Guß-Eisen weich zu machen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. LIII./Miszelle 12 (S. 255–256)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017053_12

Roh- oder Guß-Eisen weich zu machen.

Man nimmt zwei Theile ungelöschten Kalk, und einen Theil Thonerde oder gewöhnlichen feinen Thon, und mischt beide mit etwas |256| Wasser zur Consistenz eines diken Teiges. Diesen Teig streicht man auf das weich zu machende Eisen ungefähr 1/8 Zoll dik auf, wenn nemlich das Stük klein ist; größere Stüke Eisen überzieht man diker. Das so überzogene Eisen legt man in eine eiserne Büchse mit einem Dekel, dessen Fugen mit Leim verstrichen werden, damit die äußere atmosphärische Luft nicht eindringen kann; sezt die Büchse in einen Ofen und erhizt sie bis zur Kirschroth-Glühhize, worauf man sie mit der heißen Asche des Herdes bedekt, und so lang stehen läßt, bis sie kalt wird. Man wird dann dieses Eisen weicher finden, als das gemeine geschlagene Eisen (Gills technic. Repository Mai 1825.)

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