Titel: Französische Holz-Plattirung (Plating-wood, plaquey).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. LIII./Miszelle 5 (S. 253–254)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017053_5

Französische Holz-Plattirung (Plating-wood, plaquey).

Auf eine Pinte (0,3341 Wien. Maß) Weingeist nimmt man Loth Schell-Lack, 1 Loth Gummi-Lack, 1 Loth Sandarach, stellt ihn an |254| einen mäßig warmen Ort und schüttelt ihn öfters, damit die Gummi-Arten sich auflösen. Man macht hierauf einen kleinen Wickel aus Tuch-Enden, gibt etwas von obiger Politur auf denselben, und umwikelt ihn mit einem Leinwand-Lappen, den man mit kalt gepreßtem Lein-Oehle etwas befeuchtet. Hierauf reibt man mit diesem Wickel das Holz im Kreise, so daß; man nur kleine Flächen desselben auf ein Mal damit überfährt, bis die Poren des Holzes gehörig gefüllt sind. Hierauf reibt man auf dieselbe Weise Weingeist mit etwas Wenigem von obiger Politur ein, und das Holz wird einen herrlichen Glanz bekommen. Wo vorher Wachs gebraucht wurde, muß dieses mit Glaspapier abgenommen werden. Wasser macht auf dieser Politur keine Flecken, und selbst leichte Kratzer dringen nicht tief ein. (Mechanic's Magaz. N. 81. S. 395.)

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