Titel: Herrn Hoole's verbesserte Schleifmühle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. LIII./Miszelle 7 (S. 254)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017053_7

Herrn Hoole's verbesserte Schleifmühle.

Bekanntlich wird der Schleifstein gewöhnlich von dem sogenannten langen Rade aus getrieben. Hr. Steph. Hoole, ehevor zu Sheffield, jezt einer der ersten Fabrikanten der Kupferstecher-Instrumente zu London, bringt zwischen dem langen Rade und dem Schleifsteine noch zwei andere Trommeln auf derselben Achse an. Sein langes Rad hat 6 Fuß im Durchmesser, und von diesem läuft ein Band auf eines der Zwischenräder oder Trommeln, welches 18 Zoll im Durchmesser hat, und von dem anderen Zwischenrade von 4 Fuß im Durchmesser läuft ein Band auf die Rolle an der Achse des Schleifsteins. Auf diese Weise beschleunigt er die Geschwindigkeit seiner Schleifsteine so sehr, als wenn sie von Wasser oder Dampf getrieben würden. Der Halbmesser der Kurbel für das lange Rad beträgt ungefähr 16 Zoll. Die Achse desselben, so wie die Achsen der Zwischenräder, haben kegelförmige Zapfen, die sich auf Lagern von Lignum sanctum drehen; er findet diese Vorrichtung weit besser, als die walzenförmigen Zapfen, und ein Arbeiter kann dieses ganze Räderwerk leicht in Umtrieb setzen. Um dem Rade die gehörige Schwungkraft zu ertheilen, ist es an seinem Umfange mit Gußeisen-Stücken von 75 Pf. belegt, welche gleichmäßig vertheilt sind. Auf die Zwischen-Achse kommt, wenn die Schleifsteine langsamer laufen sollen, eine Rolle von 10 Zoll im Durchmesser. (Mechanic's Magaz. N. 81. S. 391).

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