Titel: Herrn Hoole's verbessertes Polir-Rad.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1825, Band 17, Nr. LIII./Miszelle 8 (S. 254–255)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj017/mi017053_8

Herrn Hoole's verbessertes Polir-Rad.

Die Londoner Messerschmide haben fast allgemein Polir-Räder aus zwei Dicken starker Mahagony-Bretter, die zusammengeleimt werden. Sie gehen aber gewöhnlich bald aus der Rundung wegen des verschiedenen Kornes des Holzes der Länge und dem Ende nach. Die besten Polir-Räder sind jene aus Erlenholz, dessen Stücke so zusammengefügt werden, daß das Korn derselben auf dem Umfange dem Ende nach zu liegen kommt. Hr. Hoole hat ein solches Rad, welches sein seliger Vater verfertigte, und das noch jezt nach 50 Jahren vollkommen gut und brauchbar ist. Es besteht aus zwei Stüken Erlenholz, die sich in ihrem Mittelpunkte unter rechten Winkeln durchkreuzen, |255| und zur Hälfte in einander eingelassen sind. Die vier Winkel sind mit Stücken, die in der Richtung der Halbmesser laufen, und so ausgeschnitten sind, daß ihr Korn dem Ende nach, nach dem Umfange der Peripherie hin, liegt, ausgefüllt, gut in einander gepaßt, gehörig verbunden und zusammengeleimt. Sie werden durch zwei kreisförmige Eisenplatten fest gehalten, wovon eine zu jeder Seite liegt, und mit jedem Holzstücke dieses Rades durch Schrauben verbunden ist. Durch diese Platten laufen viereckige Löcher zur Aufnahme der Achse, und, nachdem diese gehörig eingekeilt ist, kann das Polir-Rad an seinem Umfange und an seinen Seiten auf der Drehebank zugedreht werden. (Mechanic's Magaz. N. 81. S. 391.)

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