Titel: Johnson's Heizungs-Methode
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 19, Nr. LIII./Miszelle 7 (S. 216–217)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj019/mi019053_7

Johnson's Heizungs-Methode

Im 6. Bande des London Journal of Arts, S. 128. ist Hrn. Johnson's Patent: „Dampf für Dampf-Maschinen mit Ersparung an Feuer-Material zu erhalten,“ aufgeführt, nach welchem ein Gefäß mit Wasser über das andere gestellt wird, und die Hize des Dampfes in dem unteren Gefäße durch den Boden des zunächst darüber befindlichen in dieses leztere aufsteigt, wodurch das in demselben befindliche Wasser in Sud geräth, und wieder auf dieselbe Weise das Wasser des zunächst darüber befindlichen u.s.f. kochen macht, so daß das Wasser in allen Gefäßen durch das einzige Feuer unter dem untersten Gefäße zum Sieben gebracht wird. Auch empfiehlt er Gefäße mit Wasser gefüllt in einen Hauptkessel zu tauchen, und aus jenen Dampf durch die Hize des |217| Dampfes in dem Hauptkessel zu erzeugen. Hr. Johnson ließ sich nun am 5. August 1824 ein neues Patent auf Abdampfung von Flüßigkeiten ertheilen, um dadurch Wärme in Fabrik-Gebäude, Gartenhäuser, Wohnzimmer zu leiten, und Flüßigkeiten zur Destillation, zum Brauen und zum Färben, zum Zuker- und Salz-Sieden zu hizen, und dabei Feuer-Material zu ersparen. Dieses leztere Patent führt das London Journal of Arts im December-Hefte vorigen Jahres S. 296. auf. Die Heizung geschieht dadurch, daß aus den nach dem früheren Patente vorgerichteten Neben-Kesseln Röhren nach den verschiedenen Theilen der Gebäude geleitet werden, welche geheizt werden sollen.

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