Titel: Weinsteinsäure in der Färberei statt Citronensäure angewendet.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 19, Nr. LXXVIII./Miszelle 13 (S. 318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj019/mi019078_13

Weinsteinsäure in der Färberei statt Citronensäure angewendet.

Hr. Hermbstädt gibt in seinem Berichte über den Gebrauch des Johannisbeerensaftes als Stellvertreter des Citronensaftes (Verhandl. d. Gewerbs-Vereins Ocbr. S. 197.) das Verhältniß der krystallisirten Weinsteinsaure zum Citronensaft an. Nach ihm gibt ein Pfund krystallisirte Weinsteinsaure in zehn Pfund Wasser gelöst eine flüßige Säure, die dem Umfange nach 4 1/4 Quart beträgt, und viel reiner und stärker, als eben so viel des besten Citronensaftes ist. Für die Orlean und gewöhnliche Safflorfärberei vertritt die Weinsteinsaure den Citronensaft allerdings, allem in der Seidenfärberei wollen aufmerksame Färber nicht die gleichen Dienste wahrnehmen, und ziehen deßhalb den theuern Citronensaft der wohlfeilem Weinsteinsäure vor.

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