Titel: Hrn. Aspdin's künstliche Steine (Portland-Cement).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 19, Nr. CXXXII./Miszelle 8 (S. 588–589)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj019/mi019132_8

Hrn. Aspdin's künstliche Steine (Portland-Cement).

Wir haben über die Verfertigung dieser Steine dasjenige angeführt (Polytechn. Journal Bd. VI. S. 304), was das London Journal of Arts feiner Zeit hierüber mittheilte.

Das Repertory of Patent-Inventions bemerkt in seinem Supplement to the first Volume, S. 453., daß weder die Verhältnisse des Kalkes zum Thone, noch die vorläufige Zubereitung beider, in diesem Patente angegeben ist; daß Hr. Vicat im Ganzen dasselbe Verfahren schon vor vielen Jahren empfahl, und daß dasselbe in England, wie in Frankreich, seit dem Jahre 1820 angewendet wird; daß Hr. Vicat 0,15 bis 0,40 Thon auf den Kalk rechnet, je nachdem dieser mehr oder minder reich ist, oder fremdartige Körper enthält; daß 0,20, im Allgemeinen, ein gutes Verhältniß ist, und daß endlich der Thon auf irgend eine der bekannten Weisen von allem Sande befreit werden muß.

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Das Repertory macht aus diesen, und anderen nicht hierher gehörigen Gründen dem Hrn. Aspdin sein Patent-Recht, wie es uns scheint, mit allem Rechte, streitig.

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