Titel: Ueber Hrn. Spilsbury's Patent-Gärberei.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 20, Nr. XXII./Miszelle 20 (S. 107–108)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj020/mi020022_19

Ueber Hrn. Spilsbury's Patent-Gärberei.

Wir haben im XIII. Bde. S. 342. unseres Polytechn. Journales Hrn. Spilsbury's Patent-Gärberei beschrieben. Das Mechanics' Magazine theilt in seinem 131. Stüke (dd. 25. Februar 1826) folgende Nachricht eines Hrn. P. Abbott hierüber mit, in welcher derselbe bemerkt, daß Hrn. Spilsbury's Verfahren sich immer mehr und mehr im Norden und Westen von England verbreitet. Nach seiner Versicherung beruht die Brauchbarkeit des Verfahrens des Hrn. Spilsbury vorzüglich darin, daß man, nach demselben, im Kleinen mit großem Vortheile gärben kann. Man braucht nicht mehr, als ein Capital von 500 Pfund Sterl. (6000 fl.), um eine Gärberei anzulegen, in welcher man gewöhnlich 40 Haute gärben kann. Man braucht nicht mehr als Eine Woche zum Garben einer Haut, während man sonst fünf Monathe, und noch mehr, hierzu nöthig hatte; man braucht nur den vierten Theil des sonst |108| hierzu nöthigen Raumes; man braucht weniger Hände, indem man die Haut immer unter den Augen behält, ohne daß es nöthig wäre, die Lohbrühe auszupumpen, und keine andere Arbeit nöthig ist, als den Hahn zu öffnen, wenn die beiden Haute einmahl in den Rahmen gespannt sind. (Die bisherigen Nachtheile dieser Methode, die sich aber noch beseitigen lassen, bestehen theils in einer nicht ganz gleichförmigen Gärbung der Haut, die nicht überall gleich einsaugt, theils in starken Abfallen derselben, da ein guter Theil derselben außer dem Rahmen bleibt. (Vergl. Glasgow Mechanics' Magazine. CVIII. S. 347. und Repertory.)

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