Titel: Ueber die Vermehrung des Weißdornes, und über den Nuzen des Sandes bei Vermehrung der Bäume und Sträucher durch Steklinge
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 20, Nr. XXII./Miszelle 28 (S. 112)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj020/mi020022_27

Ueber die Vermehrung des Weißdornes, und über den Nuzen des Sandes bei Vermehrung der Bäume und Sträucher durch Steklinge

haben wir neulich (polytechn. Journ. B. XVIII. S. 487.) eine Notiz aus Hrn. Gill's technical Repos. mitgetheilt, und unser Befremden geäussert, daß das daselbst angegebene Verfahren für eine Neuigkeit in England gilt. Ein Hr. Farey bemerkt nun in Gill's Reposit . Novemb. 1825. S. 303, zur Ehre Englands, daß man dasselbe Verfahren schon vor 30 Jahren (und wahrscheinlich noch länger) in England kannte und befolgte. Hr. Gill theilt bei dieser Gelegenheit eine Notiz über den Nuzen des Sandes bei Vermehrung der Bäume und Sträucher durch Steklinge aus Hrn. Haynes's Essay on Solis and Composts, 1821, mit, der „über alle Maßen zum Gedeihen der Steklinge, die man von immergrünen Pflanzen im Herbste machen will, ersprießlich ist,“ was wir deutsche Gärtner schon längst wissen, und daher auch sehr bedauern, daß wir in manchen Gegenden Bayerns reinen weißen Sand so schwer erhalten können. Gelber Sand dient nicht so gut. Weißer Sand, je seiner, desto besser, ist eines der besten Mischungs-Mittel für alle Erdarten, in welchen man zärtlichere Gewächse ziehen und vermehren will. Der Sand macht die Nürnberger-Spargel so köstlich und so groß.

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