Titel: Verbesserung im Binden der Bücher.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 20, Nr. LXXXIV./Miszelle 18 (S. 318)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj020/mi020084_18

Verbesserung im Binden der Bücher.

Hr. Robin Raw bemerkt in Mechanics Magazine N. 133, S. 333, daß auch gut gebundene Bücher bei mäßigem Gebrauche öfters in den Heftfaden brechen, und daß dann bloß durch neues Binden abgeholfen werden kann, wobey aber der Rand leidet, vorzüglich wenn Randglossen eingeschrieben wurden. Er schlägt vor, einen Stift von einer der Dike des Bandes aus passenden Stärke mit Draht gedrängt zu umwikeln, und diesen Draht mit Leder oder mit elastischem Gummi zu überziehen, dann den Stift herauszuziehen, und auf diese Weise, elastische Röhren zu bilden, durch welche man den Heftfaden durchzieht, der auf dem Rüken des Buchs aufgenäht wird. Wenn also der Heftfaden bricht, darf man nur durch diese Röhren neue Faden ziehen, ohne daß es nöthig wäre, das Buch neu zu binden.94)

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Der Uebersezer erinnert sich, an sehr alten Büchern eine ähnliche Vorrichtung bereits gesehen zu haben, die aber bloß aus einer Reihe kleiner Ringe, 6–24 nach der Dike des Buches, bestand, durch welche der Faden durchgezogen wurde

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