Titel: Weicher Guß.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 20, Nr. CVI./Miszelle 10 (S. 405)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj020/mi020106_10

Weicher Guß.

Hr. Payen bemerkt im Bulletin de la Société d'Encouragement 1826, Januar, p. 11, daß das Verfahren, durch welches man hämmerbares Gußeisen erhält, das sich härten läßt, und aus welchem man Scheeren um einen halben englischen Sou (Einen französischen Sou) erhält, keine großen Vortheile mehr gewährt. Denn die Bearbeitung des Eisens hat sich so sehr vervollkommt, daß das Eisenblech und Stabeisen wohlfeiler zu stehen kommt, als das Ganseisen, welches zum weichen Gusse geeignet ist. So ersezten bereits die Nägel, aus Eisenblech geschnitten, jene aus weichem Gusse, und der weiche Guß wird bloß mehr zur Verfertigung einer Art von gedrehten und verzinnten Casserollen von verschiedener Größe verwendet.

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