Titel: Eine verbesserte Porzellan-Glasur, auch für feinere Töpferwaare.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 20, Nr. CVI./Miszelle 16 (S. 407)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj020/mi020106_16

Eine verbesserte Porzellan-Glasur, auch für feinere Töpferwaare.

Glasur für gemeines Porzellan und feinere Töpferwaare hält eine nicht unbedeutende Menge Bleiglas, welches, mit Kieselerde und mit anderen verglasbaren Substanzen verbunden, leicht zu Glas schmilzt, und so der Gesundheit nicht nachtheilig, wohl aber für feinere Farben, besonders Chrom und Gold, schädlich wird, wie überall, wo das Porzellan öfters wiederholt gebrannt werden muß. Das Glasgow Mechanics' Magazine gibt N. 113. S. 420. folgendes Recept zu einer neuen Porzellan-Glasur. Der Hauptbestandteil ist etwas dichter, blaßfleischrother Feldspath, welcher Adern in einem Schiefer-Felsen bei Welsh-Pool in Montgomeryshire bildet, und, nachdem er von allem Schiefer und Quarz gereinigt wurde, gepülvert wird. Man nimmt nun 27 Theile solchen Feldspath, 18 Borax, 4 Lynn-Sand, 3 Salpeter, 3 Soda, und 3 Cornwall-Porzellan-Erde. Diese Mischung wird zu einer Fritte geschmolzen, dann zu feinem Pulver gemahlen, und vordem Mahlen noch werden 3 Theile Borax zugesezt.

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