Titel: Münze zu London.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 20, Nr. CVI./Miszelle 20 (S. 409)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj020/mi020106_20

Münze zu London.

Hr. Payen theilt im Bulletin de la Société d'Encouragement 1826 Januar p. 11. unter anderen auch einige Notizen über die Münze zu London mit. Die ganze mechanische Kraft beruht im Dampfe, der unter 5 Maschinen vertheilt ist, und einer Kraft von 50 Pferden gleichkommt. Die Ziehbänke, die Abschneidscheeren, die Münzschwängel sind sehr merkwürdig; leztere schlagen 60 Mahl in einer Minute, und geben 60 Stüke, so daß die 8 Münzschwängel, von 8 Kindern unterhalten, 28,800 Stüke, und bei ununterbrochener Arbeit in 24 Stunden 791, 200 Stüke geben. Folgender Auszug aus den Bemerkungen des Hrn. Brunel gibt einen Begriff von der Genauigkeit der Maschinen, und vorzüglich der Ziehbänke.

Unter 1000 ausgeprägten Goldstüken, Souverains genannt,

hatten 400 das genaue Gewicht bis auf weniger als Einen Gran.
370 bei Einem Gran.
180 zwei
40 drei
9 vier
1 fünf
–––––
1000

So erhält man mit einem Mahle alle im Umlaufe befindlichen Stükefertig, ohne dieselben noch Mahl in die Hand nehmen zu dürfen. Hiemit vergleiche man auch die Abhandlungen und Abbildungen der Münz-Apparate im polytechn. Journal. Bd. XVI. S. 401. Bd. XVII. S. 74.

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