Titel: Verbesserung an Pflasterung der Straßen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. XV./Miszelle 21 (S. 89–90)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021015_21

Verbesserung an Pflasterung der Straßen.

Der Hr. Oberste Macirone hat in einem kleinen so eben erschienenen Werke: Hints te Paviors“ (Wink für Pflasterer), wovon das Mechanics' Magazine, N. 137. S. 390. einen gedrängten Auszug liefert, einige Hauptgrundsäze den Pflasterern in das Gedächtniß zurükgerufen, welche sie immerdar bei ihrer Arbeit zu vergessen scheinen; gehörige Härtung der Unterlage, auf welcher die Steine zu liegen kommen; gehörige Befestigung und Einrammlung der Pflastersteine, und endlich sorgfältiges Ausgleichen des Pflasters, wenn es mit der Zeit in Unordnung geräth. Zu diesem Behufe empfiehlt er |90| eine zwekmäßigere Ramme, die, nach Art der Maschine zum Einrammeln der Brüken-Pfähle, eingerichtet ist, und zu allen drei oben erwähnten Zweken verwendet werden kann. Diese Ramme ist in einem vierekigen Gestelle von 8 Fuß Länge und 5 Fuß Breite befestigt, welches mittelst 4 oder 6 Rollwalzen leicht in allen Richtungen auf der Straße hin und her gezogen werden kann. Die Ramme selbst ist ein kegelförmiger Blok aus Eichenholz, unten 3 Fuß im Durchmesser, gehörig mit Eisen beschlagen und ungefähr 5 Ztnr. schwer. Sie wird auf die gewöhnliche Weise an Schnüren, die über eine Rolle laufen, in die Höhe gezogen, und wieder fallen gelassen, und wirkt so kräftiger und schneller und besser, als die gewöhnliche Handramme.

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