Titel: Brantwein aus Möhren oder gelben Rüben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. XV./Miszelle 32 (S. 93)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021015_32

Brantwein aus Möhren oder gelben Rüben.

Man rechnet in England auf 20 Bushels gelbe Rüben 3 Gallons Brantwein von ungemeiner Stärke. Man wäscht die Möhren vor dem Brennen, dämpft sie in einem kupfernen Kessel, und preßt sie in einer gewöhnlichen Presse. Der Saft wird etwas gesotten, auf die gewöhnliche Weist in Gährung gebracht, und dann destillirt. (Glasgow Mechanics' Magazine, N. 119. S. 79.)25)

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Dieß kann in England mit Vortheil geschehen, wo man Pferde mit gelben Rüben füttert, nicht aber bei uns, wo Mören als Vogelfutter theuer genug kommen. Wir kennen übrigens den Möhren-Brantwein auf dem festen Lande schon seit langer Zeit; vergl. Böhmer's techn. Gesch. der Pflanzen. A. d. Ueb.

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