Titel: Feuerlösch-Anstalten auf Dampfbothen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. XV./Miszelle 9 (S. 85–86)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021015_9
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Feuerlösch-Anstalten auf Dampfbothen.

Ein Hr. A. S. schlägt im Mechanics' Magazine, N. 137. S. 395. vor, an Dampfbothen in der Nähe des Kessels außen am Schiffe eine Pumpe oder ein paar Pumpen anzubringen (was auch bei anderen Schiffen in der Nähe der Küche geschehen kann), und aus dieser Pumpe eine Seitenröhre in das Schiff zu leiten, wodurch man im Falle eines ausgebrochenen Feuers augenbliklich Wasser genug im Schiffe zum Löschen erhält. Die Pumpenröhre braucht im Wasser nicht tiefer als 2 bis 3 Fuß unter die Oberfläche zu tauchen. Damit durch Wogen und Strömung das Wasser nicht in der Pumpe aufsteigt, wenn man desselben nicht bedarf, darf man nur die Zugstange gehörig befestigen. In Süßwasser, auf Seen und Flüssen, erhält man durch solche Pumpen, die in England höchstens 5 Pfund, bei uns kaum 20 fl. kosten, zugleich noch viele Bequemlichkeit auf dem Schiffe, und wenn zwei solche Pumpen am Hinter- und Vordertheile des Bothes angebracht sind, ist es beinahe unmöglich, daß das Both verbrennen kann. Das Dampfboth, the Regent, verbrannte, weil die Wogen den Schiffern die Eimer aus der Hand schlugen, als sie damit Wasser zum Löschen schöpfen wollten.

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