Titel: Rum-Gelée.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. LXI./Miszelle 21 (S. 282)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021061_21

Rum-Gelée.

Ein Mode- und allgemeines Favorit-Gericht in den Pariser-Gesellschaften ist gegenwärtig das Rum-Gelée, welches auf folgende Weise bereitet wild. Auf eine Quart-Flasche weißen Weines nimmt man Ein Pfund Zuker, macht daraus einen Syrup, und klärt ihn. Hierauf läßt man 2 Loth Hausenblase am Feuer zergehen, seiht sie durch ein Tuch, und sezt sie dem Syrup halb warm zu. Nachdem diese Mischung beinahe kalt geworden ist, gießt man sie in den Wein, und rührt sie mit demselben um, so daß Alles auf das Vollkommene gemengt wird, und sezt hierauf einen Eßlöffelvoll oder anderthalb Eßlöffelvoll alten Jamaica-Rum dieser Mischung zu, rührt sie neuerdings, und gießt sie hierauf entweder in kleine Trinkgläser, oder in Tassen, oder in beliebige Model, in welchen man sie abkühlen und erstarren läßt, und dann bei Abend-Gesellschaften aufsezt. (Glasgow Mech. Mag. N. 12. S. 178.)

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