Titel: Hrn. J. M. Brooking's Maschine Ziegel zu schlagen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. LXI./Miszelle 37 (S. 286)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021061_37

Hrn. J. M. Brooking's Maschine Ziegel zu schlagen.

Das Glasgow Mechanics Magazine, N. 128. 3. Juni l. J., gibt aus einem Bostoner Blatte und aus dem Wiscasset Intelligencer folgende Notiz über eine Maschine zum Ziegelschlagen, welche Hr. J. M. Brookings zu Wiscasset erfand, und welche das bisherige Verfahren bei dieser Arbeit ganz überflüßig machen wird.

„Der Thon,“ heißt es im Wiscasset Intelligencer, „fällt in einen großen Trichter, in welchem er so fein, wie zur Topfer-Arbeit, gemahlen werden kann; hierauf kommt er in die Model, die durch eine Rinne zu den Arbeitern gelangen. Der Model kommt in einen Trog, wo eine eigene Vorrichtung ihn schnell wascht und reinigt, hierauf auf das Ende der Rinne, und durch diese unter den Trichter, wo er neuen Thon erhält, u. f. f. Ein Rad von 3 1/2 Fuß im Durchmesser, das ein Junge von 12 Jahren dreht, sezt die ganze Maschine in Thätigkeit. Wenn man Hände genug hat, um den Thon in den Trichter zu werfen, die Model hin und her zu schieben, verfertigt man mit obigem Jungen am Rade 30,000 Ziegel in Einem Tage; mit einer stärkeren Triebkraft, Wasser oder Dampf, 100,000 und mehr; denn jede Umdrehung des Rades bildet einen Ziegel. Die Maschine steht auf einem Wagen, um überall auf der Ziegel-Tenne hingefahren werden zu können, wo man sie braucht. Die Maschine, wenn ein Junge das Rad treibt, kommt nicht höher, als auf 30 Pfd. Sterl.

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