Titel: Schwefel-Aether-Dämpfe als Triebkraft für Maschinen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. CXIV./Miszelle 10 (S. 477)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021114_10

Schwefel-Aether-Dämpfe als Triebkraft für Maschinen.

Hr. J. H. Ibbetson schlägt, im Mechanics' Magaz. Nr. 151. 15. Julius S. 174, Schwefels-Aether-Dämpfe als Triebkraft zu Maschinen vor. Er bemerkt, „daß Schwefel-Aether äußerst flüchtig ist, und schon bei 98° (F.) siedet; daß die Kraft der Dämpfe desselben beinahe sechs Mal größer ist, als die der Wasserdampfe, indem nach den Versuchen der ersten Chemiker unserer Zeit, die Kraft der Schwefel-Aether-Dämpfe bei 212° (F.) gleich ist 166 Zoll Quecksilber, und diese sogar noch übertrifft: also um 136 Zoll Quecksilber oder 4 1/2 Atmosphären größer ist, als die Kraft der Wasserdämpfe. Es würde also, bei demselben Brenn-Material und bei gleich großem Cylinder, eine Dampfmaschine, welche bei Wasserdämpfen mit einem Druke unserer Atmosphäre arbeitet, bei Schwefel-Aether-Dämpfen mit einem Druke von fünf und einer halben Atmosphäre arbeiten, wodurch, an Brenn-Material allein, eine Ersparung von vierhundert und fünfzig pC. entsteht, Schwefel-Aether wirkt überdieß durchaus nicht auf Metalle, und es ist nichts Nachtheiliges von ihm zu besorgen.

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