Titel: Ueber ostindischen Orleans.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 21, Nr. CXIV./Miszelle 20 (S. 479)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj021/mi021114_20

Ueber ostindischen Orleans.

Die Society of Arts sezte vor einigen Jahren einen Preiß für denjenigen aus, der aus den englischen (Kolonien eben so guten Orleans einführen würde, wie der spanische ist. Die HH. C. Stewart und Comp. Lak-Fabrikanten zu Bancoorah in Bengalen, haben eine kleine Probe Orleans nach London gesandt, welche ein Hr. M., Killop nicht aus der Bina Orellana, sondern aus der Metella tinctoria, die in der Nähe von Sevendroog wächst, bereitete. Hr. Reynolds, Färber in Spitalfields zu London, fand diesen ostindischen Orleans so gut, als den bisherigen spanischen. Nach Hrn. Jourdainee's, Färbers in Grubstret, Versuchen färbte aber der ostindische Orleans die Seide weit schwacher. Hr. Hennell, Mitglied der Gesellschaft, fand bei genauerer Untersuchung, daß, während der spanische Orleans 61 pC. Wasser enthält, der ostindische auch nicht Ein Procent hat, und daß Weingeist aus dem ostindischen 63 pC. Färbestoff, aus dem spanischen aber nur 52 auflöste. Die Schönheit der Farbe zeigte sich übrigens unter gleichen Umständen bald zum Vortheile des ostindischen, bald zum Vortheile des westindischen Orleans. (Gill's Techn. Repos. Juli 1826. S. 58 aus den Transactions of the Society for Encouragement. Vol. XLIII.)

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