Titel: [Dakin's, verbesserter Lampen-Ofen.]
Autor: Dakin, G. S.
Fundstelle: 1826, Band 22, Nr. V. (S. 30)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj022/ar022005

V. Verbesserter Lampen-Ofen. Von Hrn. G. S. Dakin.

Aus dem Mechanics' Magazine. N. 156. 19ten August. 1826. S. 249.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Der Lampen-Ofen mit concentrischen Dochten ist so theuer (er kommt auf 2 bis 5 Guineen), und geräth so leicht in Unordnung, daß er nur selten angewendet werden kann. Ich sende hier eine Zeichnung von einem solchen Ofen, dessen ich mich zu: Destillation und zu optischen Zweken bediene, und der ungemein gute Dienste leistet. Ich fand durchaus keinen Nachtheil, daß Zahnstok und Triebstok hier fehlt. Er brennt eine halbe und auch wohl eine ganze Stunde ohne alles Puzen, und der Docht läßt sich mittelst eines am Ende geflochtenen Eisen-Drahtes leicht in die Höhe ziehen. Wo man drei zugleich braucht, ist ein gemeinschaftlicher metallner Schornstein nöthig. Jeder kann einzeln weggenommen werden, ohne daß die anderen dadurch in Unordnung gerathen, wenn gepuzt werden muß.

A, in Fig. 17. ist das Beken für das Oehl, das über B, den Körper der Lampe, kocht.

C, der Schornstein.

D, das Loch im Dekel, und die Röhre mit dem Dochte.

E, der Passer.

F, ein Durchgang für die Luft.

Wenn er einzeln gebraucht wird, wie Fig. 18., muß er mit einem gläsernen oder metallnen Schornstein versehen seyn, der in denselben Einsaz paßt, wie der größere. A, kann der Ersparung des Oehles wegen zugestöpselt werden.

Der ganze Lampen-Ofen kann für einige Shillings aus Zinn verfertigt werden. Wenn man gröbere Baumwolle braucht, so gibt er mehr Hize als der gewöhnliche Lampen-Ofen.

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