Titel: Preis-Dampfmaschine-Modell.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 22, Nr. LXXX. (S. 376–377)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj022/ar022080

LXXX. Preis-Dampfmaschine-Modell.

Aus dem Glasgow Mechanics' Magazine. N. 129. S. 228.

Mit der Abbildung. Fig. 14. auf Tab. VII.

Das Glasgow Magazine schrieb in seinem III. Bd. S. 144. einen Preis von 5 Guineen, und die silberne Medaille auf ein Modell einer Dampfmaschine aus. Dieses Modell, das hier |377| abgebildet ist, verfertigte ein junger Mann (Hr. Thom. Addison Barnes, aus Ireland), der erst 20 Jahre alt, und drei Jahre bei Hrn. Cook, Mechaniker zu Glasgow, in der Lehre ist, in den Stunden der Muße seines dritten Lehrjahres. Die Verfertigung kostete ihm, bloß an Materialien, 128 Pfd. Sterl. 10 Shill. Der Kessel allein kostete 10 Guineen, und besteht aus kleinen Platten, wie an den großen Maschinen. Die Kurbel hat 6 Zoll, wie der Cylinder. Die Maschine schlägt 108 Mahl in Einer Minute, und hat 1/3 Pferde-Kraft.

aa, bbb, ist das elegante Gestell aus Gußeisen, das zusammengebolzt ist. Der untere Theil, bbbb, bildet eine Cisterne, welche die Luftpumpe und den Verdichter, die Pumpe mit heißem und mit kaltem Wasser, und anderes Zugehör enthält.

cc, ist der Dampfcylinder. d, die Stämpelstange, die den Werkbaum, f, f, in Bewegung sezt, welcher mit ersterer durch Bänder, e, verbunden ist, durch welche ein Theil der parallelen Bewegung bewirkt wird, die größten Theiles durch das Gestell verborgen wird. g, die Verbindungs-Stange. h, die Kurbel. i, i, das Flugrad. k, k, der Regulator, wodurch die Maschine geregelt wird. Er wird durch ein Räderwerk von der Kurbelstange her getrieben. l, die Stange, die die Luftpumpe treibt. m, die Stange zur Pumpe für das heiße Wasser, n, die Stange zur Pumpe für das kalte Wasser. o, o, die Schnäbel, in welchen die Klappen sich befinden, um den Dampf in den Cylinder aus- und einzulassen. Diese Schnäbel werden von zwei Säulen getragen, von welchen eine als Röhre dient, um den Dampf aus dem Kessel zu leiten. b, b, p, p, ein Untersaz aus Gußeisen, auf welchem das Ganze ruht.

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