Titel: Ueber Branntweinbrennereien in England.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 22, Nr. LIII./Miszelle 10 (S. 267–268)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj022/mi022053_10

Ueber Branntweinbrennereien in England.

Ehevor mußten die Branntweinbrenner in England nach der Zeit ihre Tranksteuer bezahlen, nach welcher ihre Blasen im Gange waren; man nahm hierbei als Grundlage an, daß eine Blase von 80 Gallons (277 Kubikzoll × 80) in acht Minuten überdestillirr ist. Man fand aber, daß, bei großen Blasen und starkem Feuer, 80 Gallons in drei Minuten übergehen können. Die Branntweinbrenner gaben, wenn sie so schnell destillirten, ein Stük Seife in die Blase, deren Fett an die Oberfläche stieg, und dort das Blasenwerfen und Ueberlaufen hinderte, woher auch der Seifengeschmak im Branntwein entstand, und der Fuselgeschmak durch die starke Hize noch mehr vermehrt wurde. Heute zu Tage werden die Branntweinbrenner aber nach der Stärke und nach der Menge ihres Branntweines |268| taxirt, wodurch der Staat und das Publicum zugleich gewinnt. (Mechanics' Magazine, N. 162. S. 340.)

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