Titel: Gyps in Mehl zu entdeken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 22, Nr. LIII./Miszelle 15 (S. 268–269)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj022/mi022053_15

Gyps in Mehl zu entdeken.

Diese schändliche Verfälschung ist in England nicht gar selten. Um sie leicht zu entdeken, empfiehlt das Mechanics Magazine, N. 162. 30. Sept. 1826. S. 343. den Zeigefinger und Daumen in mildes Oehl zu tauchen, und etwas von dem verdächtigen Mehle dazwischen zu nehmen. Wenn es rein ist, so wird es nicht ankleben, auch wenn man es noch so lang zwischen den Fingern |269| reibt; wenn aber Gyps darunter ist, wird es bald mörtelartig, werden, und fest an den Fingern anhangen. Auch wird reines Mehl mit Oehl eine dunkle Farbe annehmen, während mit Gyps gemengtes nur wenig seine Farbe ändern wird. Wenn das Mehl mit Kalk gemengt ist, wird es aufbrausen, wenn man Citronen-Saft oder starken Essig darauf tröpfelt, was bei reinem Mehle nicht der Fall ist.

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