Titel: Wohlfeile Bedachung für Bauernhäuser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1826, Band 22, Nr. LIII./Miszelle 19 (S. 269–270)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj022/mi022053_19

Wohlfeile Bedachung für Bauernhäuser.

Man taucht starke grobe Leinwand in ein Gemenge von 2/3 Kohlen-Theer und 1/3 festes Pech, 2/3 feinen Flußsand und 1/3 Kelp94) die Mischung |270| muß die Consistenz einer diken Anstreicher-Farbe haben. Dachsparren von 2 Zoll Breite und 3 Zoll Dike sind stark genug für ein solches Dach, das übrigens flach oder giebelförmig seyn kann. Die Leinwand wird noch naß von dem Gemenge auf die Sparren, gehörig von Sparren zu Sparren angezogen, aufgenagelt, noch ein Mahl mit dem Gemenge dik überstrichen, und wird dann jeder Witterung widerstehen, ohne Feuer zu fangen. Zu Sheerneß bedient man sich statt der Leinwand sogar bloß des starken braunen Papieres auf dieselbe Weise. (Mechanics' Magazine, 2. September, N. 158. S. 283.)

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In Ermangelung des Kelp kann Soda oder Pottasche angewendet werden. A. d. R.

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