Titel: Weekes's Deflagrator.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. X. (S. 27–28)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/ar027010

X. Hrn. Weekes's Deflagrator, oder Sicherheits-Löthrohr mit Knallgas.6)

Aus dem Mechanics' Magazine, N. 213, S. 152

Mit Abbildungen auf Tab. II. (Im Auszuge.)

Hr. Weekes vertheidigt sich hier gegen einige Einwürfe, die man ihm in Hinsicht auf Gurney's früheres Löthrohr machte. Er bemerkt, daß die Länge der Flamme keinen Einfluß auf die Hize hat: die größte Hize findet sich immer, was auch Hr. Gurney beobachtete in der Nähe der Oeffnung des Löthrohres; es handelt sich also mehr um Vergrößerung des Durchmessers des Löthrohres, als um Verlängerung der Flamme.

Hr. Weekes hat zeither noch eine bequeme Vorrichtung an seinem Löthrohre gemacht. a, Fig. 15. ist eine gewöhnliche Blase, die ein Quart, drei Pinten oder mehr hält, mit einer Ansazröhre, b, in welche der Sperrhahn, c, eingeschraubt wird. Das entgegengesezte Ende wird auf ähnliche Weise an einem Ende der Sicherheits-Röhre angebracht, d, die 6 Zoll lang ist, und 1 Zoll im Durchmesser hält. Diese Sicherheitsröhre wird auf die (polyt. Journ. B. XXVI. S. 295) angegebene Weise mit Schwamm gefüllt, und mit einer Ansazröhre e, versehen, an welcher die äußersten Endröhrchen des Löthrohres angeschraubt werden, welchen man am besten eine etwas gekrümmte Figur gibt, wie, f. Wenn die Blase mit brennbarem Gase gefüllt ist, drükt man sie auf die gewöhnliche Weise ohne alle Gefahr aus. Der Ansaz, e, ist auf die Sicherheitsröhre, d, aufgeschliffen, und läßt sich |28| folglich leicht abnehmen, obschon er luftdicht schließt, um die Sicherheitsröhre mit frischem Schwamme füllen zu können. Die dünne kreisförmige durchlöcherte Platte, Fig. 16., (mit 10 bis 12 Löchern) wird vor dem Ansaze, e, angebracht, damit die Flamme bei ihrem Zurükschlagen den Schwamm nicht so leicht verbrennt.

Wir haben dieses Löthrohr im polyt. Journ. Bd. XXVI. S. 295 beschrieben.

A. d. U.

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