Titel: Ueber die zum Steindruke dienenden Steine, und über die Art, dieselben zu poliren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. XXXVIII. (S. 144–150)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/ar027038

XXXVIII. Ueber die Steine, deren man sich zum Steindruke bedient, und über die Art, dieselben zu poliren.76)

Ueber die Wahl der Steine. Lithographische Institute müssen mit Steinen von jeder Größe versehen seyn, während der Dilettant sich mit einer kleinen Auswahl begnügen kann.

In der Nähe der Geburtsstätte an der Donau „in der Landschaft Pappenheim (!)“ finden sich diese Steine längs der Donau im Ueberflusse, vorzüglich in der Nähe des Dorfes Solenhofen.77) Die Steine kommen daselbst in Schichten von einem, zwei, drei oder mehreren Zollen in der Dike vor, so daß sie bloß aus dem Steinbruche herausgeschafft und dann in Stüke von der verlangten Größe geschnitten werden dürfen, da ihre Dike durch die ganze Schichte beinahe dieselbe ist. „Indessen hat die Natur, die weder Privilegien noch Monopol kennt, auch anderen Ländern diese Steine geschenkt; man findet sie auch in Frankreich, Italien, Preußen, England, Spanien und in den vereinigten Staaten. |145| Frankreich kann sehr gut ohne die Steine von Solenhofen bestehen, da es dergleichen auch im Departement de l'Indre, de l'Ain und in anderen Gegenden in Menge besizt: alle Lithographen zu Paris bedienen sich indessen beinahe ausschließlich der deutschen „(bayerschen)“ Steine. Der Grund hiervon ist, weil unsere Steinbrüche entweder aus Mangel an Capitalien oder aus Ungeschiklichkeit schlecht behandelt werden. Man nahm die Steine, die zu Tage liegen, voll Höhlungen, Adern und anderen Fehlern sind, obschon sie vor den Solenhofer-Steinen größere Stärke voraus haben, und für Schrift und Linien vortrefflich sind. Die besten deutschen Steine braucht man zur Zeichnung mit dem Stifte, wozu die gewöhnlich im Handel vorkommenden nicht taugen.“

Die Eigenschaften eines guten Steines zum Steindruke sind folgende: weiße Steine sind gewöhnlich weniger dauerhaft. Gelbliche oder grauliche sind dauerhafter und haben meistens ein höchst gleiches Korn. Steine mit Puncten oder weißlichen fadenförmigen Stellen müssen durchaus ausgeschossen werden, vorzüglich wenn sie zu feineren Zeichnungen mit dem Stifte bestimmt sind, indem diese Marmorirung auch ein geübtes Auge eines Künstlers irre führt, und ihn hindert, die nöthige Harmonie in die Zeichnung zu bringen. Auch diejenigen Steine müssen ausgeschossen werden, welche in einigen Lagen durchscheinende Streifen haben, nicht bloß, weil sie sich leichter splittern, sondern auch, weil sie an diesen Stellen die Schwärze leichter aufnehmen, und zu starke Striche von der Zeichnung zurük lassen. Die Steine mit bräunlichen Streifen oder Faden hindern das Gelingen der Arbeit auf denselben nicht.

Harte und gleichartige Steine bekommen eine gleichförmigere Oberfläche, geben der Farbe mehr Harmonie, gewähren eine größere Anzahl von Abdrüken, und deutlichere reinere Abdrüke, was bei weichen Steinen nicht der Fall ist. Man kann die Dauerhaftigkeit eines Steines durch Rizen mit der Spize eines Messers prüfen. Weiche Steine behalten die feinen Striche nicht lang. Die Striche verlegen sich leichter, und man erhält weniger reine Abdrüke. Die Metall-Feder schneidet zu leicht in dieselben ein, wodurch dann die Tinte gehindert wird, frei zu fließen, und Klekse entstehen. Solche Steine sind immer ungleich und grobkörnig. Steine, deren Härte oder Korn ungleich ist, und die löcherig sind, bringen denselben Nachtheil, sie halten die Spize der Feder auf, und hindern den Künstler rein und nett zu arbeiten. Die weichen Theile werden von der Säure leichter angegriffen und verderben jene Partien der Zeichnung, die auf denselben zu liegen kommen. Steine, auf welche man mit dem Stifte zeichnet, müssen durchaus fehlerfrei seyn; man kann diejenigen, welche einige Mängel haben, für die Tinte aufbewahren. Die Dike der Steine ist von geringem Belange; nur dürfen |146| sie nicht zu dünn seyn, damit sie nicht während des Drukes brechen, und ihre Dike muß daher mit ihrer Größe in Verhältniß stehen. Die kleinsten Steine sollten wenigstens zolldik seyn: wenn sie diker sind, kann man sie öfters benüzen; sie haben aber dann manche Unbequemlichkeit bei dem Aufbewahren. Zuweilen wird ein Stein, der anfangs alle möglichen guten Eigenschaften hatte, schlecht, wenn man mehrere Abzüge davon gemacht hat.

Die Steine zum Steindruke bestehen aus Kalk, Thon und Kieselerde: ersterer ist am häufigsten, leztere in der geringsten Menge in denselben enthalten. Steine, die bloß aus Kalk bestehen, wie Carrara-Marmor, den man hierzu versuchte, taugen nicht. Stift und Schwärze bleiben nur mit Mühe darauf liegen und sind leicht davon weggewischt, so daß Linien und Schraffirungen verschwinden. Muscheliger Bruch ist eines der sichersten Merkmahle eines guten lithographischen Steines: er wird bei diesem Bruche gewiß gut seyn, wenn er hart und fein und gleichkörnig genug ist.

Ueber das Poliren dieser Steine. Durch das Poliren erhält der Stein nicht bloß eine gleichförmige und ebene Oberfläche, sondern auch mehr oder minder Glanz und Feinheit, je nachdem er zu dieser oder jener Arbeit bestimmt ist. Dieses Poliren, welches mit aller Sorgfalt und Genauigkeit geschehen muß, ist für den Druker eben so wichtig als für den Zeichner. Ein Stein, der nicht gehörig abgeschliffen ist, gewährt den Zeichnungen mit dem Stifte keine Harmonie, und sezt der Tinte und dem trokenen Griffel eben so viele Hindernisse in den Weg; immer wird die Arbeit auf einem unebenen Steine eben so mißlingen müssen, als auf einem Steine von ungleichem Korne.

Die Steine werden mittelst Sandes abgeschliffen, indem man sie auf einander mit Sand reibt. Der beste Sand hierzu ist feiner, hartkörniger Quarzsand. Zu Paris bedient man sich hierzu des gelben, durchgesiebten Sandes, der durchaus keine scharfen ekigen Körner haben darf, wodurch Streifen in dem Steine gezogen werden, welche in der Folge keine Farbe annehmen, und so weiße Striche zurük lassen. Durch das Durchsieben, sachte Reiben und fleißige Wechseln der Steine, so daß der untere öfters oben auf zu liegen kommt, läßt sich diesem Nachtheile abhelfen.

Der Grad der Politur, welchen ein Stein erhalten soll, hängt von der Art der Zeichnung ab, welche darauf ausgeführt werden soll. Bei Zeichnungen mit dem Stifte muß dem Steine an der Oberfläche noch einiges Korn belassen werden, für alle andere Arbeiten aber muß der Stein die Politur eines Marmors erhalten. Ganz neue Steine müssen eben so gut polirt werden, wie diejenigen, die man bereits gebraucht hat. Zu diesem Ende kommen die Steine auf einen unten |147| zu beschreibenden Tisch, man siebt etwas Sand gleichförmig auf dieselben und befeuchtet diesen mit einer sehr geringen Menge Wassers. Auf den so vorgerichteten Stein legt man einen zweiten, wenn möglich von derselben Größe, und reibt lezteren auf ersterem in einer beinahe kreisförmigen Richtung, jedoch so, daß man ihn nach und nach gegen alle vier Eken hinzieht, und die Lage der Steine auf einander immer wechselt, so daß jeder Theil ihrer Flächen in demselben Grade, abgerieben wird. Wenn diese leztere Vorsicht vernachläßigt würde, und die Steine immer in derselben kreisförmigen Richtung auf einander drükten, würden Löcher und Unebenheiten auf der Oberfläche derselben entstehen, die sich dann auch bei dem Abdruke deutlich zeigen würden. Eine gezogene gerade Linie zeigt sehr bald, ob die Oberfläche des Steines vollkommen eben ist.

Anfangs muß die Bewegung der Steine über einander sehr langsam und unter sehr geringem Druke geschehen; später nimmt aber die Schnelligkeit der Bewegung und der Druk zu, sobald nämlich der Sand mehr gleichförmig vertheilt ist. Sobald der Sand zu einer Art von Teig geworden ist, wirkt er nicht länger mehr auf die Steine, und es muß frischer Sand genommen und so lang damit fortgefahren werden, bis der Stein vollkommen eben, und wenn er bereits früher gebraucht wurde, keine Spur von der ehemaligen Zeichnung mehr zu sehen ist. Die Tinte kann bereits weggeschafft worden seyn, ohne daß die Ursache, die die vorige Zeichnung wieder neuerdings zum Vorscheine bringen würde, beseitigt ist. Diese Ursache liegt nämlich in den fettigen Bestandtheilen des Stiftes und der Tinte, die unter die Oberfläche des Steines eindrangen, und die, wenn sie später neuerdings mit der Schwärze in Berührung kommen, dieselbe wieder festhalten, und so einen Theil der alten Zeichnung neuerdings hervorrufen. Man bemerkt die fortwährende Anwesenheit dieser Ursache am leichtesten auf einem nassen Steine, wenn nämlich auf demselben, während er noch naß ist, leichte Spuren der ehemahligen Zeichnung sich zeigen. Man muß unter diesen Umständen so lang mit dem Reiben fortfahren, bis alle diese Spuren gänzlich verschwunden sind. Das Scheidewasser, dessen man sich bei der Zurichtung des Steines zum Druke bedient, wird, wenn diese Spuren sehr oberflächlich sind, für sich allein zureichen. Es ist nicht zu vergessen, daß von zwei Steinen derselben Größe der untere früher polirt wird, als der obere. Um diesen Nachtheil zu beseitigen, darf man nur die Steine fleißig umwechseln.

Um einem Steine, der zur Zeichnung mit dem Stifte bestimmt ist, das nöthige Korn (die nöthige Rauhigkeit) an seiner Oberfläche zu geben, wird es nothwendig, denselben, nachdem man ihn auf obige |148| Weise polirt hat, neuerdings mit feinem Sande zu überstreuen und zu reiben, wo dann durch dieses Reiben die Oberfläche das verlangte Korn erhält. Soll das Korn grob seyn, so wird der Stein nur eine kurze Zeit über gerieben, und der Sand fleißig erneuert; man reibt aber länger mit demselben Sande fort, wenn das Korn an der Oberfläche sehr fein werden soll. Dieses Reiben darf jedoch nicht zu lang fortgesezt werden, denn sonst wird das eben erzeugte Korn wieder neuerdings weggeschliffen. Um dieses Korn oder diese Rauhigkeit auf der Oberfläche des Steines gehörig beurtheilen zu können, gießt man etwas Wasser auf den Stein, bläst dann schnell über die Oberfläche desselben hin und untersucht die Oberfläche, indem man in einer schiefen Richtung auf dieselbe hinsieht.

Steine zum Zeichnen mit der Tinte oder mit anderen lithographischen Apparaten, die eine hohe Politur haben sollen, werden auf dieselbe Weise, die oben angegeben wurde, polirt, nur mit dem Unterschiede, daß, nachdem die Oberfläche ein feines Korn erhielt, man mit demselben Sande zu reiben fortfährt, bis er zu einem dünnen Teige wird, und die Steine nezt, wenn sie anfangen so sehr an einander zu hängen, daß man sie nicht mehr frei über einander bewegen kann. Wenn der Arbeiter seine Arbeit unterbrechen muß, darf er die Steine nicht in diesem Zustande auf einander lassen, indem sie sonst an einander kleben und nur dadurch wieder frei würden, daß man sie in. eine Kufe voll Wasser legt.

Die auf obige Weise polirten Steine werden nun gewaschen, um allen Sand wegzuschaffen, der sie rizen könnte, und mit dem Bimssteine geglättet. Dieses Glätten kann nur an Einem Steine allein auf ein Mahl vorgenommen werden, indem man denselben, nachdem er etwas benezt wurde, mit einem großen Bimssteine überfährt. Dieses Ueberfahren oder Reiben mit dem Bimssteine geschieht in geraden Linien, bald in einer bald in der entgegengesezten Richtung, wobei alle Theile der Oberfläche des Steines überfahren werden müssen. Durch dieses Reiben mit dem Bimssteine und durch den weißen Teig, der dadurch entsteht, wird, mit Zusaz von soviel Wasser, daß immer nur ein geringer Grad von Feuchtigkeit unterhalten wird, die schöne Marmor-Politur hervorgerufen. Nach dieser Arbeit muß der Stein mit viel Wasser abgewaschen werden, wobei er mit der Hand oder mit einem von allem Fette freien Tuche gerieben wird, um alle Stoffe zu beseitigen, die auf der Oberfläche des Steines sich noch befinden und zwischen derselben und der Zeichnung liegen bleiben, dadurch aber auch das Anhängen der lezteren auf dem Steine verhindern könnten.

Man kann den Steinen drei verschiedene Arten von Korn geben ein grobes, mittleres und ein feines. Bei ersterem erhält man Zeichnungen, |149| deren Abdrüke nicht die Vollendung und Zartheit besizen, welche man durch die beiden anderen erlangt. Die zweite Art von Korn verdient für jeden Fall den Vorzug; denn es besizt alle Eigenschaften, welche zur Schönheit der Ausführung erforderlich sind, obschon die Abdrüke nicht so weich und markig aussehen, wie bei Steinen von dem feinsten Korne. Steine von dieser lezteren Art Kornes haben aber den großen Nachtheil, daß sie die Zartheit der Zeichnung bald verlieren, bald Klekse bilden, und folglich weniger Abdrüke geben. Für jeden Fall muß das Korn eben und gleichförmig auf der ganzen Oberfläche des Steines seyn, denn sonst fallen einige mit dem Stifte gezogene Striche stellenweise zu nahe an einander, oder werden stellenweise zu stark: Abdrüke von solchen Zeichnungen verlieren dann alle Harmonie und verfehlen ihre Wirkung.

Zu weiche Steine können nie gebraucht werden, wenn die Zeichnung schön ausfallen soll; eben so Steine, die Löcher haben; Steine, die an einigen Stellen oder Fleken weicher sind; die Ungleichheiten an ihrer Oberfläche haben und überhaupt von ungleicher Dike sind.

Die gekörnten oder polirten Steine müssen endlich immer bedekt aufbewahrt werden, damit sie sowohl gegen die Luft als gegen allen Staub gesichert bleiben; man darf sie nicht mit der Hand und überhaupt mit nichts Fettem an der Seite berühren, auf welcher gezeichnet werden soll. Weißes Papier dient am besten zur Bedekung.

Tinte zum Zeichnen auf dem Steine oder auf Autograph-Papier. Die Hauptsache bei der Lithographie ist, einen Stein mit fettigen Substanzen nur ganz oberflächlich so zu tränken, daß in Folge der Verwandtschaft derselben und ihrer Eigenheit das Wasser auszuschließen, Puncte und Linien, die mittelst derselben auf den Stein gezeichnet werden, im Stande sind, ähnliche Substanzen aufzunehmen und festzuhalten, wenn sie mit denselben in Berührung gebracht werden, während eben diese Substanzen von der Feuchtigkeit, die der Stein an jenen Stellen eingesogen hat, die nicht von ihnen bedekt werden, abgestossen werden. Wenn also auf einem Steine mit lithographischer Tinte oder mit lithographischen Stiften, in deren Mischung sich fettige Körper befinden. Striche gezogen werden, und hierauf eine Walze mit einer fetten oder öhligen Tinte über diesen Stein hinläuft, so wird diese Tinte nur an jenen Stellen abgesezt werden, wo sich diese Striche befinden, zwar nur in einer dünnen Schichte, aber doch dik genug, um einen Abdruk zu liefern: an allen jenen Stellen aber, welche auf dem Steine nicht mit fettiger Substanz überzogen sind, wird sie, zumahl da der Stein feucht gehalten wird, nicht haften bleiben. Hierauf beruht die ganze lithographische Kunst. Es wird also nur nothwendig seyn, auszumitteln, welche Substanzen, |150| durch gehörige Verbindung, dem doppelten Zweke, eine gute Zeichnung zu liefern und die Tinte, welche den Abdruk liefert, gehörig aufzunehmen, entsprechen können. Es ist offenbar, daß es nicht gleichgültig seyn kann, welche fettige Substanz zum Zeichnen oder zum Schreiben auf den Stein genommen wird. Einige dieser Substanzen werden, ihrer Natur nach, wenn sie mit dem Steine in Berührung kommen, auf demselben sich nach allen Seiten hin verbreiten, und folglich nicht im Stande seyn, Puncte und Linien hinlänglich fein und bestimmt begränzt so zu bilden, daß sie eine Zeichnung mit aller nöthigen Zartheit, Schärfe und Harmonie zu liefern vermögen. Man muß also eine flüßige Composition erfinden, mit welcher man eben so gut, wie mit chinesischem Tusche auf Papier, Linien in aller Reinheit und Schärfe auf dem Steine zu zeichnen vermag; man muß auch eine feste Mischung haben, mit welcher man eben so rein zeichnen kann, wie mit Bleistift. Bisher war man nur durch eine Art von Seife, durch Verbindung fettiger und harziger Körper mit einem Alkali, im Stande diese Zweke zu erreichen. Diese Seife läuft, im flüßigen Zustande, nicht so weit aus, wie Fett oder Oehl allein; und wenn sie fest ist, hat sie eine solche Consistenz, daß der Künstler mittelst derselben auf dem Steine mit aller Leichtigkeit zeichnen kann. Da aber Seifen im Wasser auflösbar sind, und Wasser, mit welchem man den Stein und folglich auch die Zeichnung, ehe man die Farbe zum Abdruke aufträgt, befeuchten muß, diese Zeichnung zerstören würde, indem es die Seife auflöst, die sie bildet; so fand man es für nöthig, diese Seife in einen fetten Körper zu verwandeln, der im Wasser unauflösbar ist. Dieß geschieht nun dadurch, daß man über den Stein und über die Zeichnung eine Säure streicht, welche sich mit dem Alkali der Seife verbindet, und auf diese Weise aus lezterer einen fetten Körper bildet. Diese lezte Arbeit nennt man das Zurichten (Präparation).

(Der Beschluß folgt im nächsten Hefte.)

Da dieser Aufsaz bereits aus dem Journal des Connaissances usuelles in das Franklin Journal, und in Gill's technical Repository übertragen wurde, so wird man uns einen Auszug aus demselben zu liefern gestatten.

A. d. R.

|144|

Der Verfasser sagt: „daß, wer immer das Daseyn einer ersten Ursache zuläßt, glauben muß, daß die Vorsehung, welche unser Zeitalter zu Erfindung einer für die Fortschritte der Civilisation so wichtigen Kunst bestimmte, eine bedeutende Menge solcher Steine zum Dienste der Lithographie bereit halten mußte.“ Wir zweifeln weder an der ersten Ursache, noch an der Vorsehung; finden aber dieses französische Compliment, welches der Hr. Verfasser der Vorsehung macht, die, ihm zu Folge „die Fortschritte der Civilisation“ auf mehr als 6000 Jahre hinaus verschob, etwas zu abgeschmakt. A. d. R.

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