Titel: Taylor's neuer Polirapparat zum Hausgebrauche.
Autor: Taylor, Joseph Alexander
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. XLII. (S. 172–173)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/ar027042

XLII. Neuer Polir-Apparat zum Hausgebrauche, worauf Jos. Alexand. Taylor, Gentleman in Great St. Helens, City of London, sich am 15. August 1825 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts. Septbr. 1827.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Dieser Polir-Apparat ist vorzüglich zum Puzen der Messer und Gabeln bei Hause bestimmt. Fig. 5. und 6. zeigt denselben mit Messern und Gabeln, die so gelagert sind, daß ein Reiber auf sie wirken kann, der durch seine Schwingungen die Oberflächen derselben polirt.

Fig. 5. zeigt den Apparat von vorne; Fig. 6. im Querdurchschnitte. a, a, sind zwei Lager auf schiefen Flächen mit Vertiefungen, in welche die Messer und Gabeln passen, die polirt werden sollen. b, b, ist das Gestell der Maschine. c, c, sind die Messer, von welchen 12 bis 18 auf jedem Lager liegen, und genau in die Vertiefungen in demselben passen. Die Messer werden durch Klammern, welche über den Griffen derselben liegen, und unter denselben eingepaßt werden, in diesen Vertiefungen fest gehalten. d, ist ein Rahmen, der |173| sich um seine Hängepuncte schwingt, und die Arme, e, und den Reiber, f, führt.

Die Person, die die Maschine bedient, hat bloß die Messer in ihre Vertiefungen zu legen und darin fest zu halten, und dann den Reiber rükwärts und vorwärts mit der Hand zu bewegen, die an ein Querholz angelegt wird, welches an dem unteren Ende der Arme gerade über dem Reiber angebracht ist. Durch diese Bewegung des Reibers werden dann alle Messer auf einer Seite polirt, und wenn dieß geschehen ist, die Klammern gelöset, die Messer umgekehrt, und auf der anderen Seite gleichfalls polirt.

Für Löffel und Gabeln müssen ähnliche Vertiefungen angebracht seyn. Der Reiber muß einen gewissen Grad von Elasticität besizen, um sich allen Unebenheiten, z.B. jenen an der Oberfläche einer Gabel oder eines Löffels anzuschmiegen, was durch Ausfütterung desselben mit irgend einem elastischen Materiale geschieht. Man kann zum Ueberzuge Leder, oder zuweilen auch eine Bürste wählen. Der Reiber erhält noch mehr Elasticität durch Federn, g, die auf das obere Ende der beweglichen Arme, e, drüken, und dieselben zugleich mit dem Reiber nach abwärts treiben, aber auch nachgeben, wenn er über Unebenheiten wegzieht. Auf der Seite des Reibers sind kleine Lädchen, in welche der Ziegelstaub oder das Polirmaterial gethan wird, und aus welchen es durch kleine Löcher, wie aus einem Siebe, auf die zu polirenden Gegenstände fällt.

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