Titel: Programm der von der Société d'Encouragement pour l'industrie nationale für die Jahre 1828, 1829 und 1830 ausgeschriebenen Preise.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. LXXXI. (S. 310–313)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/ar027081

LXXXI.  Programm
der von der Société d'Encouragement pour l'industrie nationale in der General-Sizung vom 28. Novber. 1827 für die Jahre 1828, 1829 und 1830 ausgeschriebenen Preise.

Preise für das Jahr 1828.

Chemische Künste.

1. Preis von 6000 Franken, für Bereitung des Flachses und Hanfes ohne Röstung. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 121.)

2. Zehn Preise, im Ganzen von 6700 Franken, auf Vervollkommnung |311| des Steindrukes (Lithographie). (Wie im polytechn. Journ. Bd. XXIII. S. 274)

3., Preis von 2000 Franken, für Verbesserung der Darmsaiten zu musikalischen Instrumenten. (Wie im polytechn. Journ. Bd. X. S. 493.)

4 Preis von 3000 Franken, auf Vervollkommnung der Hutfärberei. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XIX. S. 195.)

Oekonomische Künste.

5. Preis von 2000 Franken, auf die Entdekung eines sehr wohlfeilen Verfahrens zur Aufbewahrung des Eises. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XVI. S. 100.)

Akerbau

6. Preis von 1000 Franken, für denjenigen, der die meisten Alpen- oder corsicanischen Föhren (Laricior) gezogen haben wird. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 127.)

Preise, welche für das Jahr 1828 verschoben wurden.

Mechanische Künste.

7. Preis von 2000 Franken, für Verfertigung der Mauer- und Dachziegel, und Ziegelplatten mittelst Maschinen. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XXI. S. 83.)

8. Zwei Preise von 1500 und 1200 Franken, für Verfertigung einfacher und wohlfeiler Werkzeuge und Geräthe zur Gewinnung des Runkelrüben-Zukers. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XIII. S. 128.)

9. Preis von 1000 Franken, für eine Handmühle zum Aushülsen der Hülsenfrüchte. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 108.)

10. Preis von 1000 Franken, für eine Maschine zum Abschaben der Haare an den Fellen der Hutmacher. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 114.)

Chemische Künste.

11. Preis von 2000 Franken, auf Verfertigung von Fischleim. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 105. Bd. XXIII. S. 270

12. Preis von 6000 Franken, auf die Entdekung eines wohlfeilen Verfahrens zur Bereitung eines künstlichen Ultramarins, welches demjenigen, das man aus Lazulit gewinnt, vollkommen ähnlich ist. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XVI. S. 95.)

13. Preis von 3000 Franken, für Verfertigung von Papier aus dem Maulbeerbaume (Broussonetia papyrifera Bot. Morus papyrifera L.) (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 214.)

14. Preis von 600 Franken, für Wolle zur Verfertigung der gemeinen Filzhüte. (Wie polytechn. Journ. Bd. VII. S. 99.)162)

|312|

15. Preis von 2400 Franken, für eine zwekmäßigere Spiegel-Belegung, als die bisher gewöhnliche. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 100.)

16. Preis von 1500 Franken, für Verbesserung der in der Kupferstecherkunst nothwendigen Materialien. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 116.)

17. Preis von 3000 Franken, für Entdekung eines Metalles oder einer Metall-Composition, die weniger vom Roste angegriffen wird, als Stahl und Eisen, um dieselbe bei Maschinen zum Zerkleinen der Speisen anzuwenden. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 122.)

Oekonomische Künste.

18. Preis von 5000 Franken, auf Austroknung des Fleisches. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 247. Bd. XIII. S. 124. 126.)

19. Preis von 2000 Franken, für eine Masse, die sich wie Gyps formen läßt, und der Witterung so gut, wie Stein, zu widerstehen vermag. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 125.)

Akerbau.

20. Preis von 500 Franken für denjenigen, der am meisten Rothföhren (Pins d'Ecosse, Pinus rubra) gepflanzt haben wird, (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 127.)

21. Preis von 600 Franken, für eine Mühle zur Reinigung des Heidekornes. (Wie im polyt. Journ. Bd. VII. S. 127. Bd. XXIII. S. 274.)

22. Preis von 500 Franken, für Einführung gebohrter Brunnen (Puits artésiens) in Gegenden, in welchen man dieselben bisher noch nicht kannte. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 246.)

23. Preis von 3000 Franken, und ein zweiter von 1000 Franken, für Einführung und Cultur von Pflanzen in Frankreich, welche für den Akerbau, für Künste und Manufacturen nüzlich sind. (Wie im polyt. Journ. Bd. VII. S. 242.)

Preise für das Jahr 1829.

Mechanische Künste.

24. Auf Verfertigung der Röhren zu Wasserleitungen. Fünffacher, Preis von 2000, 4000, 3000, 2000, 2500 Franken.

Chemische Künste.

25. Preis von 6000 Franken, für Verbesserung von Eisenguß Werken. (Wie im polytechn, Journ. Bd. XXIII. S. 375.)

26. Preis von 6000 Franken, für Verbesserung des Gußes solcher Artikel aus Gußeisen, die einer weiteren Bearbeitung bedürfen. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XXIII. S. 378.)

Preise, die für das Jahr 1829 verschoben wurden.

|313|

Mechanische Künste.

27. Preis von 6000 Franken, auf Anwendung der hydraulischen Kreisel (turbines hidrauliques), oder der Räder mit krummen Schaufeln des Belidor im Großen bei Werkstätten und Fabriken. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XIX. S. 200.)

Chemische Künste.

28. Preis von 2000 Franken, für denjenigen Leimsieder, der im Laufe des Jahres die größte Menge Leimes von verschiedenen Sorten, von der besten Qualität und um billigen Preis verkauft haben wird. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XIX. S. 203.)

29. Preis von 3000 Franken, für Errichtung einer Fabrik im Großen zur Erzeugung feuerfester Schmelztiegel. (Wie im polytechn. Journ. Bd. X. S. 495.)

30. Drei Preise, jeden von 3000 Franken, auf Verbesserungen im Baue der Oefen. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XIX. S. 205.)

Akerbau.

31. Zwei Preise, von 3000 und von 1500 Franken, für eine vollständige Beschreibung der vorzüglichsten Zweige der Fabrik-Industrie, welche von Landleuten betrieben werden, oder betrieben werden können. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XVI. S. 106.)

Preise für das Jahr 1830.

Akerbau.

32. Zwei Preise, einer von 2000, und einer von 1500 Franken, für Bepflanzung abschüssiger Gründe. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 127.)

33. Preis von 1500 Franken, für Bestimmung der Wirkungen des Kalkes als Dünger. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XVI. S. 109.)

34. Preis von 5000 Franken, auf Verbesserung der durch Wasser getriebenen Sägemühlen. (Wie im polytechn. Journ. Bd. XXI. S. 82.)

35. Preis von 3000 Franken, auf Nähenadel-Fabrication. (Wie im polytechn. Journ. Bd. VII. S. 95.)

Die Formalitäten für die Preiswerber sind, wie im polyt. Journ. Bd. XXIII. S. 381.

|311|

Wie kommt dieß unter chemische Künste?

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: