Titel: Alban's Bemerkungen über Perkins Dampfmaschine.
Autor: Alban, Ernst
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. LXXXIX. (S. 347–357)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/ar027089

LXXXIX. Einige Worte über Herrn Perkins neueste Dampfmaschine. Zur Berichtigung der lezten in den englischen Journalen enthaltenen Nachrichten darüber geschrieben von M. D. Ernst Alban.

Die in öffentlichen englischen Journalen enthaltenen Nachrichten über Hrn. Perkins neue Maschine in den St. Catharinendoks nehmen schon wieder den nämlichen Charakter an, den diejenigen über seine erste in seiner Werkstätte aufgestellte Maschine hatten, das heißt: der Lärm und das Getöse über dieses neue Werk ist wieder so groß, daß wenn man nicht alle seine Kaltblütigkeit zusammennimmt, man von neuem benebelt und übertäubt werden kann. Demjenigen, der englische Prahlereien kennt und mit Ruhe zu beurtheilen und zu würdigen gewohnt geworden ist, wird aber in jenen Nachrichten die geringe Uebereinstimmung und Haltung nicht entgangen seyn, wodurch sich leider die Perkins'schen Bekanntmachungen bisher immer besonders ausgezeichnet haben, und man muß schon im Voraus zu einem gewissen Zweifelmuthe sich gedrungen fühlen, wenn man hört und sieht, daß Hr. Perkins bei seinem exaltirten Temperamente168) größtentheils die Mittheilungen wieder selbst übernommen hat169) da aber, wo er nicht selbst zu sprechen scheint, von den nämlichen Panegyrikern wieder bedient wird, die bei seinem Auftreten mit seiner ersten Dampfmaschine zum Theil so sehr den Kopf verloren hatten, daß sie bei den Ausschweifungen ihrer aufgeregten Phantasie blind wurden gegen die ersten Grundsäze der Physik und Mechanik, zum Theil aber auch der guten geduldigen Wahrheit allerlei blendenden und verblendenden Tand umhingen, und mit ihrem Weihrauchfaße dermaßen beräucherten, daß sie in dem Rauche und Dufte verschwand, und man nur noch Rauch und Duft allein sah und roch.170)

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Um aber die geringe Haltung der neuesten Nachrichten darzuthun, will ich einiger der großen Abweichungen erwähnen, die darin in der Bestimmung der Kraft der Maschine und des Kohlenverbrauchs derselben, also in der Hauptsache gefunden werden. So theilt z.B. das Register of arts and sciences, N. 101, 12. Mai 1827 eine oberflächliche Beschreibung und Berechnung der Maschine mit, worin es heißt: die Kraft derselben sey die von 30 Pferden und der Dampf wirke darin mit 800 Pfund auf den Quadratzoll; und mich versicherte Hr. Perkins zur damahligen Zeit mündlich, daß der zu derselben gehörige Generator hinreichend sey für eine Maschine von 60 Pferdekräften. Bald darauf verkündigte das London Journal (im Aprilhefte S. 99), daß Hrn. Perkins Dampfmaschine mit einem Druke von 56 Atmosphären (mit 817 Pf. auf den Quadratzoll) ohne alle Gefahr arbeite, und bei einem Druke von 27 Atmosphären (394 Pf. auf den Quadratzoll) 60 Stöße in der Minute mache, daß bei ihrer Anwendung eine Ersparung der Hälfte des Brennmaterials und eines Drittels an Raum Statt finde etc. Das nämliche Journal theilt im Juliushefte (S. 284) mit, daß die Maschine in den St. Catharinendoks mit 2 anderen Maschinen in der Wette arbeite, von denen die eine die Kraft von 16, die andere die von 10 Pferden besize, hiernach zusammengenommen also eine Kraft von 26 Pferden leiste, indem ausdrüklich steht, daß sie eben so viel Wasser als diese beiden pumpe; daß sie bei dieser Leistung nur 42 Pfund Kohlen pr. Stunde, also 2/3 weniger als die bisherigen Maschinen gebrauche. Darauf gibt das Repertory of Patent-Inventions, Septbr. 1827, S. 181 einen ausführlichen Bericht, wo es heißt, daß die Maschine mit 23 1/2 Atmosphären Druk arbeite, daß sie 2 zwölfzöllige Pumpen mit 4 Fuß Hub treibe und 1200 Pf. Kohlen in 12 Stunden, jede Stunde also über einen Bushel (84 Pf.) Kohlen gebrauche, daher 2/3 der bisherigen bei Watt'schen Maschinen nöthigen Feuerung erspare. Endlich findet sich noch eine Nachricht in Gill's technical Repository, Sptbr. 1827, S. 170, wo die Kraft der Maschine wieder auf die von 26 Pferden angegeben wird, indem sie für 2 Watt'sche Maschinen, eine von 16 Pferden, die andere von 10 mir einem Druke von 35 Atmosphären gearbeitet haben soll. Ihr Hohlenverbrauch wird hier wieder auf 1 Bushel eines Gemenges von Coaks und Steinkohlen für die Stunde, und ihre Ersparung an 2/3 des bisherigen Brennmaterialbedarfs angegeben.

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Wer fühlt nicht die außerordentlichen Abweichungen in diesen Angaben, nicht das zum Theil ganz Widersprechende der Behauptungen. Einmal ist der Effekt der Maschine auf 30, dann auf 26, dann wieder auf 16 Pferdekräfte berechnet, einmal arbeitet sie für eine 16pferdige Watt'sche Dampfmaschine allein, dann wieder für 2, dann gebraucht sie in einer Stunde bei einer Leistung von 30 Pferdekräften nur 42 Pf. Kohlen, dann bei der von 16 Pferden wieder 84 Pf. für die nämliche Zeit; einmal wird der Druk der Dämpfe auf den von 56, dann wieder auf den von 23 Atmosphären angegeben. Und wenn man auch annimmt, daß eine Maschine, die auf eine Kraft von 30 Pferden calculirt ist, möglicher Weise mit der Hälfte des bei wirklicher Leistung dieser Kraft verwandten Brennmaterials, auch die Hälfte dieser Kraft zu produciren, also unter ihrer gesezlichen Leistung gehalten werden könne, so ist doch eine Dampfmaschine von 16 Pferdekräften mit der Hälfte des für diese Leistung daraus zu berechnenden Brennmaterialverbrauchs nicht auf das Doppelte ihres Effektes zu bringen, wenigstens nicht anhaltend zu bringen, selbst in dem Falle, daß man zugeben wollte, sie könne momentan eine so große Steigerung mit einem und demselben Entwiklungsapparate zulassen.171)

Zur Beförderung und Aufklärung der Wahrheit sey es mir erlaubt, hier dasjenige unparteiisch und unumwunden mitzutheilen, was ich über diese neue Perkins'sche Maschine theils bei ihrer frühern Arbeit in Herrn Perkins Werkstätte, theils bei ihrer spätern Anwendung in den St. Catharinendoks erfahren und in lezteren als sehr häufiger, ja fast täglicher vielstündiger Augenzeuge bis zur Mitte des Augustmonats gesehen habe. Da die Sache Interesse hat, so will ich so ausführlich als möglich berichten.

Es war am 23. April, als ich zum ersten Mahle in Gesellschaft des Hrn. Porter und des Engineers Beale zum Hrn. Perkins ging, um seine neue in den Zeitungen angekündigte und dem Publikum zur Schau ausgestellte High pressure safety engine, wie er sie nannte, zu sehen. Die Maschine war gerade nicht im Gange, jedoch zeigte uns |350| Hr. Perkins dieselbe in allen ihren Theilen und gab uns über die Struktur und das Princip derselben folgende mündliche Aufklärungen:

Die Kraft derselben sey die von 30 Pferden; der Dampfcylinder habe 8 Zoll Durchmesser, und der Kolben 20 Zoll Hub, der Dampf werde bei 1/8 der Hublänge im Cylinder abgeschnitten und wirke mit 800 Pf. auf den Quadratzoll, aber nur einseitig im Cylinder, indem er nur angewandt würde, den Kolben abwärts zu treiben, während die Trägheit des Schwungrades ihn wieder aufwärts zurük bringe. Die Kolbenstange arbeitete, wie wir uns durch den Augenschein überzeugten, im Boden des Cylinders durch eine Stopfbüchse, und bewegte durch eine Bläuelstange eine Kurbel. Zur Leitung des unteren Kolbenstangenendes dienten 2 Räder, die zwischen Führern liefen. Das Einlassen des Dampfes geschah durch ein Ventil. Dieses wurde durch eine Nase an der Schwungradwelle gehoben und bei 1/8 Füllung des Cylinders mit Dampf wieder niedergelassen. Die Exhaustion geschah beim niedrigsten Stande des Kolbens durch das gefensterte untere Ende der Wände des Cylinders, unter dessen Oeffnungen dann der Kolben herabgeht, wenn er sich dem Ende seines Laufes nähert. Der entwischende Dampf fährt in ein gebogenes Rohr, das zum Condensator dient. Dieser Condensator hat ganz die Einrichtung, wie ich einen schon vor 10 Jahren in Rostok bei einer Maschine mit mittlerem Druke baute, deren Construktion ich damals dem Hrn. Prof. Flörke daselbst mittheilte.172) Er ist an seinem unteren Ende durch eine Klappe geschlossen, die der Dampf beim Eindringen in denselben aufstößt, um das beim vorigen Hube eingesprizte Wasser mit der etwa eingedrungenen Luft herauszublasen. Hr. Perkins versicherte, daß er bei der Einrichtung des Condensators nur so viel Einsprizungswasser für denselben gebrauche, als Speisewasser für den Generator nöthig ist. Dasselbe sollte durch eine aufsteigende Röhre mit einem Hahne in den Condensator geführt werden. (?) Der Hahn wurde durch eine Nase an der Schwungradwelle in den nöthigen Zeitmomenten geöffnet. Das aus dem Condensator geblasene und erwärmte Einsprizungswasser wurde in einem Recipienten gesammelt und zur Cisterne der Speisepumpe geleitet, während der zuerst aus demselben blasende Dampf durch ein Abzugsrohr |351| in den Schornstein abzog. Das Schwungrad der Maschine hatte nur 8 Fuß Durchmesser, und war sehr schmächtig. Es konnte höchstens 8 bis 10 Centner wiegen, Hr. Perkins gab seine Schwere aber auf 1800 Pfund (?) an.173)

Das Einströmen der Dämpfe in die Maschine regulirt Hr. Perkins durch einen gewöhnlichen Gouverneur, der auf ein Ventil wirkt, das durch ein Schraubengewinde mit 3 Gängen bewegt wird, welches an dem Stiele desselben angebracht ist und sich in einer an der Stopfbüchse angebrachten Mutter dreht. Sowohl das Regulir- als das Dampf- oder Steuerungsventil für den Dampfcylinder haben lange perpendikulär stehende Stopfbüchsen, in welchen sich eine Wassersäule hält, die das zu starke Durchdringen der Hize nach der Stopfbüchse des Ventilstiels verhindert. Beide Ventilbüchsen waren blau angelaufen, das Dampfrohr weniger. Die Ventile sind von Stahl und Kegel, die in Size mit fast ganz scharfen Rändern fallen. Die Struktur der Ventilkammern und ihrer Stopfbüchsen ist in dem zweiten Patente des Hrn. Perkins (siehe Dingler's polyt. Journal, Bd. 13, S. 304), was er im Juni 1823 nahm, angegeben. Dieß gilt auch von dem Kolben den Hrn. Perkins gebraucht. Er baut ihn aus einer sehr weichen Art Messing, die, wie man mir sagte, aus 1 Theil Zinn, 7 Theilen Kupfer und 1 Theil Zink besteht.174) Derselbe soll in sehr großer Hize und bei sehr hohem Druke in dem gußeisernen Cylinder vollkommen dicht arbeiten und keine Schmiere nöthig haben. (?)175) Ein Stük eines Ringes von einem solchen Kolben zeigte mir Hr. Perkins. Es war ohne besonders große Verlezungen und ziemlich gut erhalten. Ich erfuhr aber nicht, wie lange und in welcher Hize es gearbeitet.

Der Generator dieser Maschine bestand aus 20 Röhren, die auswendig vierseitig (5 Zoll im Quadrat) und 4 Fuß lang waren. Der innere cylindrische Wasserkanal war 1 1/2 Zoll im Lichten weit, mitunter auch etwas darüber. Hr. Perkins legte ein großes Gewicht auf die bedeutende Metalldike dieser Röhren und hoffte, dadurch die Erhizung |352| des Wassers und die Dampfentwiklung darin besonders zu befördern (?) Die Verbindung dieser Röhren geschah durch gußeiserne massive Stüke, in welchen ein gekrümmter Verbindungskanal für 2 und 2 Röhren, beinahe in der Form eines C, gegossen war. Die Verbindung dieses Canals mit den Röhren geschah durch geschmiedete eiserne Doppelkegel, deren konische Enden in die Oeffnungen durch Hülfe von Schrauben hineingezwängt wurden. Alle Entwiklungsröhren waren so mit einander verbunden, daß sie einen fortlaufenden Canal bildeten, in dessen äußerstes Ende die Drukpumpe das Speisewasser fördert. Zwischen der 15. und 16. Röhre lag die von Hrn. Perkins sogenannte Pressurevalve (Drukventil), welche etwa mit 50 bis 60 Atmosphären belastet wird. Sie soll das unter diesem Druke in den ersten 15 Röhren stark erhizte Wasser mit jedem Stoße der Drukpumpe in die 5 lezten Röhren, die gleich über dem Feuerplaze des Ofens liegen und die größte Hize empfangen, übertreten lassen. In diesen 5 lezten leeren und bis zur Glühhize geheizten Röhren aber soll das Wasser, was bei dem Austreten aus der Pressurevalve sich nicht ganz in Dampf verwandeln möchte, noch vollends verdampft werden. Diese Aeußerung des Herrn Perkins mußte mich um so mehr befremden, als sie seinem vielbesprochenen und in seiner Patenterklärung dargestellten Principe gerade entgegenläuft.176)

Aus dem lezten dieser 5 Röhren geht der Dampf in den Recipienten, ein sehr starkes Gefäß von etwa 8 Zoll innern Durchmesser und 3 Fuß Höhe. Zur Beobachtung des Drukes der Dämpfe darin bediente sich Hr. Perkins des Zeigers, den er schon bei seiner ersten Maschine anwandte. Am Recipienten waren 2 Hähne zur Beobachtung des Wasserstandes darin angebracht. Auf demselben stand ein Sicherheitsventil, aus dem ich später mehrere Mahle den Dampf habe ausblasen hören, wenn die Maschine angehalten wurde.177) Der Stämpel der Drukpumpe hatte ohngefähr 2 1/2, Zoll Durchmesser. Mit dem Drukhebel derselben war durch ein Gelenk eine Drukstange verbunden, die durch |353| eine excentrische Vorrichtung an der Schwungradwelle in Bewegung gesezt wurde. Durch eine Stellschraube konnte der Verbindungspunkt der Stange mit dem Drukhebel dem Hypomochlio des leztern näher gebracht und so der Hub beliebig vergrößert oder vermindert werden.

Die Lage der verschiedenen Röhren im Ofen ersah ich aus einer Zeichnung, die mir Hr. Perkins von demselben zeigte. Alle 20 Röhren lagen in 3 Reihen unter einander, von denen die obere 8, die untern beiden jede 6 derselben enthielten. Nachdem die Hize alle Röhrenreihen durchstrichen, steigt sie noch in einem Kanale des Ofens abwärts178), ehe sie in den Schornstein entweicht. Der Recipient steht nach vorne im Ofen mit eingemauert. Hr. Perkins versicherte mich, daß er bei voller Wirkung der Maschine in der Stunde nicht mehr als einen halben Bushel Steinkohlen gebrauche. Er fügte hinzu, daß dieser Generator hinreichend sey für eine Maschine von 60 Pferdekräften (?)179)

Die Kraft der Maschine maß Hr. Perkins durch die Friktion eines Hebels, der auf der Peripherie des Schwungrades lag. An dem Ende desselben ist ein Gewichtskasten angehängt, in welchen Hr. Perkins nach seiner Versicherung 400 Pfund (?) legt. Die Entfernung des Reibepunktes vom Hypomochlio des Hebels verhielt sich zu der vom Aufhängepunkte des Gewichtkastens wie 1 zu 7. An dem Stüke Holz, was unter dem Reibungspunkte des Hebels gelegt war und gegen die Peripherie des Schwungrades drükte, zeigte sich leine Spur von Erhizung.180)

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Den 27. April war ich wiederum bei Hrn. Perkins in der Gesellschaft des Hrn. Baukondukteurs Wedding aus Berlin, und sah die Maschine im Gange. Anstatt der 60 Umgänge, von denen Hr. Perkins gesagt, machte dieselbe die ganze Zeit meines Daseyns nur 30 bis 40 in der Minute. Der Gewichtkasten des Hebels war höchstens mit 90 bis 100 Pfund belastet. Das Duodezschwungrädchen erhielt die Umdrehung der Kurbel gleichmäßig, und der Zeiger des Recipienten zeigte den Druk von 24 Atmosphären in demselben.181) Die Drukpumpe machte noch keinen vollen Zoll (ohngefähr 3/4 Zoll Hub, injicirte also kaum 4 Kubikzoll Wasser bei jedem Hube, und dennoch fand Hr. Perkins bei Oeffnung des Probehahns am Recipienten, daß der Dampf mit Wasser überladen war. Hr. Perkins versicherte troz dem zum zweiten Mahle, daß sein Generator für eine Maschine von 60 Pferdekräften hinreichend seyn würde.

Später wurde diese Maschine (es war gegen Ende des Junimonats) in den St. Catharinendoks aufgestellt. Sie stand neben einer gewöhnlichen Watt'schen Dampfmaschine von 14 Pferdekräften, die mit einem Kessel für eine Dampfmaschine von 20 Pferdekräften betrieben wurde, deren Kraft also füglich auf 16 Pferdekraft gebracht werden konnte. Dieselbe hob in 2 vierzehnzölligen Wasserpumpen das Wasser aus den Doks 30 Fuß hoch, und vermochte mit dieser Last 20 bis 24 Umgänge in der Minute und eben so viele Hube an jeder der Pumpe zu machen. Das war aber auch die nothwendige regelmäßige Geschwindigkeit der Maschine, die sie bei 4 Fuß Hub annehmen mußte, wenn sie die Kraft von 16 Pferden hervorbringen sollte. Da diese Geschwindigkeit für die beiden Pumpen, deren jede, wie ich mich wohl 20 Mahl überzeugte, nur 3 Fuß 6 Zoll Hub hatte, zu groß war, so ließ man die Maschine in der Regel nur mit 15 Umgängen pr. Minute arbeiten, indem man die regulirende Klappe für das Einlassen der Dämpfe in den Cylinder bedeutend schloß. Bei einem solchen |355| Gange, der der Kraft von höchstens 12 Pferden entsprach, verbrauchte die Maschine in 12 Stunden 18 Bushel Steinkohlen, wie ich mich selbst überzeugt habe, also in Tag und Nacht 1 Chalderon Kohlen (nicht wie in einer der Nachrichten steht, 1 Chalderon in 12 Stunden). Da ich mit dem diese Maschine bedienenden Maschinenwärter auf einen freundschaftlichen Fuß stand, so konnte ich alle diese Umstände sehr genau erfahren, und mich von allem selbst überzeugen. Hrn. Perkins Maschine arbeitete an den Pumpen mit der nämlichen Geschwindigkeit bis zu 16 Huben in der Minute, in welcher Zeit seine Maschine an 70 Umgänge machen mußte. Sein Kohlenverbrauch war, wie mir und andern sein Vormann Hr. Hornblower wohl 10 Mahl wiederhohlt hat, 1 Bushel Steinkohlen (nicht Coaks und Steinkohlen gemischt)182) in der Stunde und darüber.183)

Die Maschine wollte zuerst diese Leistung nicht hervorbringen. Hr. Perkins fand, daß er den Feuerplaz zu klein eingerichtet hatte, und ließ ihn bedeutend vergrößern, auch bemerkte ich, daß er den Kessel um 6 Röhren (keine unbedeutende Zugabe) vergrößert hatte.184) Die Maschine stand so wankend und war so leicht gebaut, ihre Kraft arbeitete auch in solcher Höhe über dem Boden des Gebäudes, daß sie von allen Seiten gestüzt und ihre einzelnen Theile unter sich zusammen geklammert und gebolzt werden mußten. Auch hatte Hr. Perkins derselben ein neues, wenigstens 3 Mahl so schweres Schwungrad gegeben als sie in seiner Werkstätte besaß. Demohnerachtet fand ich bei 70 Umgängen Auf- und Niedergang des Kolbens ungleich. An der Schwungradwelle war zuerst ein 22 zölliges Getriebe angebracht, was in ein 7 füßiges Stirnrad eingriff, das die Pumpen durch eine Kurbel und ein gewöhnliches Gestänge in Betrieb sezte. Dieses Betriebe verwechselte Hr. Perkins aber sogleich mit einem 17 zölligen. Der an den Röhren vor dem Drukventile (pressurevalve) befindliche Zeiger zeigte gewöhnlich 50 bis 60 Atmosphären Druk, während der am Recipienten nie über 20 stieg, sich gewöhnlich aber nur auf 17 hielt. Beide Instrumente, sowohl das an den Röhren als das am Recipienten angebrachte, schienen mir sehr unvollkommen zu wirken, da der Zeiger nie |356| die mindeste Bewegung verrieth und gewöhnlich stehen blieb, wenn ich ihn bedeutend vor- oder zurükstellte. An der Pressurevalve hörte man deutlich ein gleichförmiges Brausen, und das Gewicht derselben sah ich nie in der geringsten Bewegung. Uebrigens war der Generator an allen seinen Theilen sehr gut dicht. Die Drukpumpe förderte ohngefähr 4 Kubikzoll Wasser bei jedem Umgange der Maschine in denselben. Der Dampfcylinder arbeitete größtentheils mit drittel und halber Füllung, und die Steuerung machte ein solches Geräusch und schlug und zitterte so gewaltsam, daß von ihrer langen Dauer und Erhaltung nicht viel zu erwarten steht.

Die Maschine arbeitete nur dann und wann, und in der ersten Zeit war alle Augenblike daran etwas zerbrochen und mußte reparirt werden, wodurch ihr Gang öfters unterbrochen wurde. Dieß läßt sich indessen bei einer Maschine nach einem neuen Principe einigermaßen entschuldigen, und ich habe deshalb Hrn. Perkins stets in Schuz genommen, wenn man in den Doks sich darüber movirte. Vielleicht wäre diese Unannehmlichkeit aber vermieden worden, hätte Herr Perkins seine Maschine stärker gebaut. Die unverantwortliche Leichtigkeit und Unhaltbarkeit in ihrer Struktur und Zusammensezung ist um so mehr zu verwundern, als sie nur mit einer Leistung von höchstens 12 Pferdekräften im Gange war und für eine Kraft von 30 gebaut wurde. Eine solche Kraft hätte sie unfehlbar in Trümmer zerschellt. Wenn man die im Register of Arts and Sciences l. c. nach einem Maaßstabe gelieferte Zeichnung derselben genau prüft, so wird man diese meine Behauptung bewahrheitet finden.

Ich habe die Maschine bis zur Mitte Augusts fast jedesmahl, wenn sie in Arbeit war, zu beobachten Gelegenheit gehabt, und alle meine Beobachtungen genau gemacht und gesammelt. Ich darf sie als der strengsten Wahrheit gemäß verbürgen. Der Aufseher der Perkins'schen Maschine hat mir zu jeder Zeit den Eintritt erlaubt, zumahl da er früher bei mir gearbeitet hatte und mich sehr wohl kannte.

Die Maschine hat während meines Daseyns wohl einmahl für, die zwei obenerwähnten Maschinen gearbeitet, d.h. aber mit der gewöhnlichen Kraft und Geschwindigkeit, mit den nämlichen Pumpen und unter allen Umständen, worin sie für die eine in Thätigkeit war. Ob man deshalb ihre Kraft auf die der beiden anzuschlagen berechtigt sey, will ich nicht entscheiden. Zu der Zeit war wenig Grundwasser in den Doks (es war recht in den heißen Tagen des Augusts), daher konnte ihre Arbeit mit den 2 gewöhnlichen von ihr betriebenen Pumpen hinreichen, um dieses zu gewältigen. Man sieht aber hier, welche Auslegungsgabe die Perkins'schen Panegyriker haben, und wie sie, wie die Biene, aus jeder Blume, und sey sie noch so schlecht, |357| Honig zu saugen wissen, und das große Publikum, worin die Mehrheit aus Laien besteht, und es nur einige wenige wissenschaftliche und ruhige Beobachter gibt, zu verblenden.

––––––––––

Ich bemerke schließlich noch, daß es durchaus nicht meine Absicht ist, die Talente und den Erfindungsgeist des Hrn. Perkins, so wie seine Beharrlichkeit und Ausdauer in Verfolgung einer wichtigen Angelegenheit, die ich anerkenne und aufrichtig schäze, herabzuwürdigen und zu verkleinern, sondern erkläre, daß mich lediglich das Interesse der Wissenschaft leitet und ich dahin zu streben wünsche, physikalische durch die Erfahrungen eines halben Jahrhunderts tausendfach bestätigte Wahrheiten nicht durch unrichtige und übereilte Beobachtungen und prahlerische Ankündigungen befangener Unwissenden unverdient herabwürdigen und umstoßen zu lassen. Die Wahrheit ist das Licht, wonach alle Wissenschaften emporstreben, sie zu befördern ist die Pflicht jedes Denkers und Forschers. Ob ich ihr in Hinsicht der Perkins'schen Erfindungen treu und unbefangen von dem Schwindel der Zeit nachgestrebt und in diesem Streben glüklich gewesen bin, überlasse ich deutschen Vaterlandsfreunden, so wie allen wissenschaftlich Denkenden und Handelnden meiner Zeitgenossen, wenn sie das, was ich nächstens zur Beurtheilung der Perkins'schen Verbesserung der Dampfmaschinen öffentlich mitzutheilen mir vorbehalte, mit Unbefangenheit und Schonung gelesen haben.

Sollte ich in dem Vorgehenden Hrn. Perkins Mittheilungen und Exklamationen etwas scharf beurtheilt haben, so verdient er öffentliche Rügen in so ferne, als er mit dem wissenschaftlichen Publikum hin und wieder zu arg gespielt und es dadurch einigermaßen beleidigt hat. Und obgleich ich glaube, daß Hr. Perkins nach unendlichen Mühseligkeiten und nach Aufopferung unermeßlicher Summen endlich sein Ziel erreichen wird, so bin ich doch auch zugleich überzeugt, daß er bei mehr physikalischen Kenntnissen, mehr Ruhe und weniger Lärmen dasselbe weit eher erlangen könnte. Möge es ihm nur nie an Muth, und was die Hauptsache ist, an dem nervus rerum gerendarum fehlen! –

Stubbendorf bei Tessin im Meklenburg-Schwerinschen, den 5. Febr. 1828.

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Von diesem hat er in der Vergangenheit Beweise genug gegeben. Man vergleiche nur seine Angaben, Mittheilungen und seine Hoffnungen mit dem, was die Zeit als nakte Wahrheit über seine erste Maschine ans Licht gefördert hat.

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Um die englischen Nachrichten ganz im gehörigen Umfange beurtheilen zu können, muß man wissen, daß sie meist immer von den Erfindern selbst herrühren, daß diese das laus propria sordet entweder nicht kennen, oder gerne als alten Schulstaub sich von den Füßen schütteln.

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Um dieß zu beweisen, will ich hier nur auf die Nachrichten dieser exaltirten Köpfe selbst hinweisen und an die Wirkung erinnern, die das Schaumwesen dieser Leute auch leider in Deutschland hervorgebracht hat. Man lese nämlich über sämtliche Perkinsiana nach: Beiträge zur Gewerbe: und Handelskunde, in Vorlesungen gehalten vom preußischen Fabrikencommissionsrathe Weber. Jahr 1825 und 1826, Artikel Dampfmaschine, wo alle die über die Perkins'sche Maschine von ihm selbst und seinen Genossen gegebenen Aufklärungen aufgezählt und in Reihe und Glied gestellt sind. Wem dürfte nicht bange für die Wissenschaft werden, wenn er unter diesen von einem der Perkins'schen Panegyriker dessen Maschine mit einem perpetuum |348| mobile verglichen findet, indem sie, wenn nicht Ausstrahlung von Hize an den verschiedenen Theilen der Maschine Statt fände, bei der (damahls) neuen Einrichtung des Condensators alle gebrauchte Hize wieder in sich saugen und als solche ohne Feuerung ihre Bewegung bei einmahl begonnenem Gange fortzusezen im Stande seyn soll. So etwas kann doch wohl nur ein englischer Gentleman behaupten? –

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Hr. Perkins blendet seine Bewunderer gewöhnlich durch die Behauptung, er lasse bei einer zu schwachen Wirkung seiner Maschine diese absichtlich unter dem Normaleffekt arbeiten könne aber ihre Kraft auf das Doppelte und Dreifache steigern. Dieß kann er indessen nur Laien und englischen Engineers weiß machen, wirkliche Dampfmaschinenkundige werden bald einsehen, daß die Wirkung jedes Dampfentwiklers durch seine Ausdehnung (Größe) und das Maximum des in seinem Ofen zu verbrennenden Brennmaterials begrenzt wird, so daß. wo lezteres Maximum schon erreicht ist, keine Steigerung mehr Statt finden kann, es müßte denn der Feuerherd und die Feuerberührungsfläche des Entwiklers vergrößert werden. Wenn in Herrn Perkins Oefen während der schwachen Wirkung seiner früheren Maschinen die Generatoren glühten, und ihre geschmiedet eisernen Röhren in einem Tage oft in wenigen Stunden ganz verbrannten, so läßt sich nicht annehmen, daß er ihnen ein Minimum von Hize gab.

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Einen solchen Condensator enthielt meine neue Dampfpumpe, die ich vor 3 Jahren in Beschreibung und Abbildung nach England sandte, und die die Interessenten meiner neuen Dampfmaschine nach einer Prüfung durch Hrn. Gill, dem Herausgeber des technical Repository, einem speciellen Freunde und Lobredner des Hrn. Perkins, sehr wohl aufnahmen, deren Ausführung bis jezt aber unversucht geblieben ist. Es ist sehr zu verwundern, daß dieser Hr. Gill derjenige ist, der jezt Hr. Perkins Prahlereien über seinen neuen Condensator in seinem technical Repository Octbr. 1827, S. 249 aufnimmt, ohne meines Condensators mit einer Sylbe zu gedenken, den er doch schon vor 3 Jahren an meiner Dampfpumpe kennen gelernt, und damahls so gerühmt hatte. Suum cuique! –

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Da frage ich nun jeden Kunstverständigen, ob er es für möglich hält, daß ein solches Duodezschwungrädchen für eine einseitig wirkende Dampfmaschine von 30 Pferdekräften bei 60 Umgängen in der Minute genügen könne?

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Dieß kann ich jedoch nicht verbürgen.

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Derselbe arbeitete nachher in den Catharinendoks, aber nicht besonders dicht, obgleich die Maschine mit ohngefähr nur 1/3 des von Hrn. Perkins beabsichtigten Drukes anhaltend im Gange erhalten werden konnte, und Hr Perkins äußerte einmahl mündlich zu mir und anderen Zuschauern, daß es sehr gut seyn würde, wenn er dann und wann etwas Schmiere in den Cylinder bringen könnte. Wie sehr die Brauchbarkeit der Kolben mit Metallliederung bei höherem Druke und höheren Temperaturgraden der Dämpfe abnimmt, weiß ich aus eigener Erfahrung. Hr. Perkin's wird nach meiner Meinung nicht eher Glük mit seinen Maschinen haben, bis er von den Kolben mit Metallliederung, die ohnedieß sehr künstlich zu verfertigen und theuer sind, ganz abgeht. Meine Gründe für diese Meinung werde ich in der Folge einmahl auseinandersezen.

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In neueren Zeiten hilft sich Hr. Perkins besser aus der Affaire. Er sagt nämlich (siehe dessen leztes Patent vom März 1827, übersezt im Dingler'schen Journal Bd. 26. S. 381 oben), er übersättige den Dampf in diesen Röhren mit Wärmestoff, und lasse leztern sich wieder mit Wasser in Recipienten saturiren. Warum aber erst übersättigen und dann wieder sättigen? – Warum erzeugt er denn nicht gleich gesättigten Dampf? – Zumal da er das ohne Ueberhizung der lezten 5 Röhren vermag, die durch eine solche Ueberhizung schnell zerstört werden müssen. Daß Hr. Perkins Wasser zum Zweke der Sättigung der überhizten Dämpfe in den Recipienten pumpe, wie er in der Patenterklärung sagt, ist grundlos, vielmehr habe ich bemerkt, daß öfters aus dem Recipienten Wasser abgelassen wird. Woher kommt aber dieser Ueberfluß von Wasser darin, wenn er nicht hineingepumpt wird? – – Doch in der Folge mehr davon.

|352|

Wie reimt sich das aber mit Hrn. Perkins's Princip, bei welchem kein Dampf erzeugt werden soll, wenn die Drukpumpe in ihrer Arbeit beim Stillstande der Maschine cessirt? –

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Diese Einrichtung, so wie manche an der Maschine, z.B. des Condensators, der Metallmischung zum Kolben, die Einrichtung einer Ventilsteurung statt der früheren unglüklichen rotirenden Valve, die Anordnung derselben, die Art der Hebung des Dampfventils, der Bewegung der Regulationsvalve durch eine Schraube in der Stopfbüchse, sezten mich nicht wenig in Erstaunen, da diese Dinge meistens an meiner Dampfmaschine schon vorher in London (doch nicht allgemein bekannt zum Theil im Geheimen und Verborgenen) existirten, und Hrn. Perkins frühere Maschinen von alle dem gar nichts enthielten, meine Arbeiter, wie ich nachher erfuhr, auch immer mit Hrn. Perkins und seinen Arbeitern conferirt hatten, zum Theil Arbeiter von Perkins in meiner Werkstätte umher geschlichen waren. Jedoch mit aller möglichen Achtung für Hrn. Perkins gesprochen, es fiel mir nur im ersten Augenblike auf; denn wie konnte Mißtrauen bei mir rege werden, wenn ich von der Rechtlichkeit und Edeldenkenheit der Engländer so vielfältig überzeugt worden war (!!!) –

Die Fragezeichen, die man in den obigen Zeilen so häufig eingeklammert findet, sollen weiter nichts andeuten, als einige kleine Skrupel bei mir über das, was ich in Hrn. Perkins Werkstätte erfuhr. Diese lassen sich wohl entschuldigen, wenn ich dabei au Hrn. Perkins frühere Behauptung und Exklamationen und die seiner trunkenen Lobredner zurük dachte. Sie sollen aber auch nur fraglich andeuten, ob ich mich auch nicht irren könne, und andere gescheutete Leute, als ich bin, um ihr Urtheil befragen. Was kann man nicht alles mit Ehren und Anstand fragen? –

|353|

Wer denkt hier nicht an Hrn. Perkins ersten Erzeuger zurük, der eine 10 pferdekräftige Maschine betreiben, und nach Hrn. Perkins öffentlicher Erklärung für eine Maschine von 30 Pferdekräften hinreichend seyn sollte, hernach aber zufällig die Kraft von höchstens 2 Pferden hervorbrachte. Errare humanum! –

|353|

Ich enthalte mich aller Anmerkungen über dieses Kraftmaß, und frage nur |354| Kunstverständige, ob dasselbe eine glükliche Nachahmung des Pronyschen (siehe Annales de Chimie et de Physique. Febr. 1822, S. 165. Dingler's polytechn. Journ. B. 8. S. 431) genannt werden könne, ob ferner die Calculation desselben (siehe Register of Arts and Sciences. 12. Mai 1827, S. 454) mathematisch richtig sey. Was mir auffiel, war, daß man eine unglükliche Nachahmung des von mir an meiner Maschine in London angewandten Kraftmaaßes in einem öffentlichen Blatte herausstrich, während man das richtigere Original allgemein und zum Theile öffentlich verdammte. Möge dieß einen Fingerzeig geben, was ein Deutscher in London zu erwarten hat, und meine Anklagen gegen diejenigen, die meine Bemühungen in England durch Unwissenheit, Unkunde und Bosheit so herabwürdigten, rechtfertigen.

|354|

War dieser aber auch in der Maschine anzunehmen, der Effekt derselben stand wenigstens dazu in keinem Verhältnisse. Ich habe an einer Dampfmaschine mit hohem Druke oft mit 5 Atmosphären in der Maschine gearbeitet, während der Druk im Kessel auf 8 bis 10 Atmosphären stand. Ich hatte nämlich das Regulirventil meist geschlossen.

|355|

Hr. Perkins machte einen Versuch mit dieser Mischung, der Erfolg scheint aber nicht günstig gewesen zu seyn, da er sogleich wieder davon abging.

|355|

Wer die Gewohnheit der englischen Maschinenwärter, ihre Maschinen durch eine Verminderung bei der Angabe ihres Kohlenverbrauches herauszustreichen, so genau kennen gelernt hat, als ich, der ich gewiß weit über 100 Dampfmaschinen in London gesehen habe, der wird die Angabe eines Perkinsianers mit Rükblik auf Perkins'sche Mittheilungen doppelt zweifelhaft finden und zu einer kleinen Addition sich vielleicht berechtigt glauben. Ich thue das aber nicht, sondern frage nur, wo denn nach dieser Angabe die Ersparung von 2/3 des bei den alten Maschinen nöthigen Brennmaterials bleibt? –

|355|

Bei meinem Principe erhöht eine solche Zugabe der Feuerberührungsfläche den Effekt der Maschine um 5 Pferdekräfte.

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