Titel: Hrn. Pepy's Methode, die Härte des Stahles zu prüfen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. XXXIX./Miszelle 7 (S. 156)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027039_7

Hrn. Pepy's Methode, die Härte des Stahles zu prüfen.

Hr. Gill führt in seinem technical Repository, Novbr. S. 261 folgende Methode an, nach welcher Hr. Pepy die Härte eines Stahles prüft. Er ließ eine Reihe von Stahlcylindern aus dem härtesten englischen Stahle verfertigen, und zog sie, nach dem Härten und Temperiren (wobei er die Temperatur mittelst Thermometer bestimmte) auf der Achse einer Drehebank auf: Einen Stahlcylinder ließ er jedoch ganz hart. Eine ähnliche Reihe von Cylindern ließ er aus Wootz (ostindischem Stahle) verfertigen. Wenn er nun die Güte eines Stahles prüfen will, läßt er eine Gravirnadel daraus verfertigen, und hält die Spize auf die obigen verschiedenen Stahlcylinder. Je nachdem sie dieselben mehr oder minder leicht schneidet, ist der Stahl mehr oder minder gut, und derjenige ist der beste, der den härtesten Cylinder schneidet.

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