Titel: Harsleben's Fischerschiffe und neue Ruderräder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. LIX./Miszelle 8 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027059_8

Harsleben's Fischerschiffe und neue Ruderräder.

Hr. Karl Harsleben ließ sich am 20. Decbr. 1826 ein Patent auf neue Fischerschiffe und neue Ruderräder geben. Er bemerkt, hinsichtlich der ersteren, daß der gewöhnliche Bau derselben mit unten offenem Kielraume, in welchen das Seewasser frei eintreten kann, diese Schiffe nur zur Zeit des Fischfanges brauchbar macht, die übrige Zeit aber sie ihrem Eigenthümer zur Last fallen läßt. Er schlägt daher vor, diesen offenen Kielraum wasserdicht zu bauen, und das Wasser nur durch Röhren, die mit Klappen versehen sind, einzulassen, so daß man, außer der Zeit des Fischfanges, diese Klappen schließen, das Wasser auspumpen, und diesen Raum zur gewöhnlichen Befrachtung des Schiffes verwenden kann. Dagegen bemerkt aber die Redaction des Repertory, daß diese Schiffe eigentlich nur Bothe sind, und die ganze Ladung, die sie fassen können, nur eine Kleinigkeit ist, die nicht in Betrachtung kommen kann, und daß die Fische, auf diese Weise aufbewahrt, unmöglich gesund bleiben können, was sehr richtig ist.

Die Verbesserung des Hrn. Harsleben an Ruderrädern, so wie seine Anwendung der Mühle des Hrn. Beatson unter Wasser, scheint der Redaction des Repertory unanwendbar, weil sie noch mehr Widerstand finden wird, als die gewöhnliche Vorrichtung. Ueberdieß, sagt das Repertory, ist diese Verbesserung nicht neu, und wurde schon vor 25 Jahren in einem Modelle zur Schifffahrt unter Wasser zu Dublin von Hrn. Haley angewendet, und zeither zu mehreren Mühlenwerken und Treibmaschinen der Schiffe vorgeschlagen.

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