Titel: Wie es kam, daß England die besten Uhrmacher und die besten Uhren erhielt.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. LXXXII./Miszelle 8 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027082_8

Wie es kam, daß England die besten Uhrmacher und die besten Uhren erhielt.

Unter der Regierung der Königinn Anna schrieb das Parliament Preise von 10,000, 15,000 und 20,000 Pfund Sterling für diejenigen aus, die das zwekmäßigste Mittel zur Bestimmung der Längengrade auf der See an die Hand geben würden. Dieses Mittel waren nun offenbar bessere Uhren, als man bisher hatte, und der Uhrmacher Harrison arbeitete so lang an Verbesserung derselben, bis er den Chronometer auf die Welt brachte, der den Preis errang. Die Regierung oder vielmehr das Parliament fuhr dessen ungeachtet fort, Preise von 5000, 7500 und 10,000 Pfund Sterling auf die besten Uhren auszuschreiben, und so erhielt das Land die Meisterwerke der Uhrenmacher Mudge, der beiden Arnolds, des Earnshaw und anderer. – Wir, auf dem festen Lande, arbeiten dahin, ein Duzend Uhren um einen bayerschen Thaler liefern zu können, und wundern uns dann, daß unsere neuen Uhren keinen Pfennig werth sind. (Mechan. Register, N. 37, S. 81.)

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