Titel: Arabischer und tunesischer Mörtel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. CVI./Miszelle 30 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027106_30

Arabischer und tunesischer Mörtel.

Hr. Stuart gibt im Mechanics' Magazine, N. 232. 2. Febr. S. 14, folgende Mörtel-Composition an, deren man sich in Westarabien und in Tunis mit dem besten Erfolge bei Wasserleitungen, Cisternen etc. bedient. Cisternen von Ben Eglib erbaut, sind noch so wohlbehalten, als ob sie erst im vorigen Jahre angelegt worden wären. Man nimmt zwei Theile Holzasche, drei Theile gebrannten Kalk, einen Theil schönen Sand, siebt alles, und mengt es gehörig, und schlägt dieses Gemenge drei Tage und Nächte lang mit hölzernen Klopfern durch, bis es die gehörige Consistenz erhalten hat, wobei man es abwechselnd mit etwas Wasser und Oehl besprengt. In kurzer Zeit wird dieses Gemenge so hart, wie Stein.

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