Titel: Sir Walter Scott, ein Forstmann.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. CVI./Miszelle 39 (S. 397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027106_39

Sir Walter Scott, ein Forstmann.

Der verunglükte Biograph des größten Mannes in dem lezten Jahrtausende, Sir Walter Scott, fordert in dem Quarterly Review seine Landsleute auf, ihre kahlen Berge und Sümpfe und ihre Heidengründe mit Wäldern zu bepflanzen, deren England sich, wie er rechnet, in einigen Jahren leicht 20 Millionen Tagwerke verschaffen könnte. So hoch beläuft sich nämlich, nach Lord Melville's Schäzung, die Menge der öden Gründe in England, die eines Theils Wald, theils selbst Akerland waren, und jezt gänzlich verödet sind. Vielleicht vermag der beliebte Romanenschreiber durch seine Predigten über vernachläßigte Forstkultur mehr für Erhaltung und Anlage von Wäldern zu leisten, als irgend ein englischer Burgsdorf. „Geh'“ läßt er am Ende seiner Predigt einen sterbenden schottischen Landwirth zu seinem Sohne sagen, „Geh', Jakerl, und pflanz' einen Baum in die Erde; er wird wachsen, während Du schläfst.“ (Mechan. Reg. N. 57, S. 381.)

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