Titel: Stirling's Luftmaschine als Triebkraft.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. CVI./Miszelle 4 (S. 390)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027106_4

Stirling's Luftmaschine als Triebkraft.

Der hochw. Hr. Pfarrer zu Galston in Ayrshire, Rob. Stirling und der Mechaniker Jak. Stirling zu Glasgow ließen sich am 1. Febr. 1827 ein Patent auf eine Maschine geben, in welcher Luft durch Wärme verdünnt, den Stämpel eines Cylinders, und dadurch irgend eine Maschine treiben soll. Ohne Abbildung ist dieses Patent, welches das Repertory of Patent-Inventions in seinem Februar-Hefte S. 100 mittheilt, durchaus unverständlich, und kann nicht einmahl in seiner verfehlten Idee, wie manche andere ursprünglich verfehlte, Maschine, bei welcher man endlich durch Fehlen klug ward, benüzt werden. Das Repertory bemerkt, daß, da Luft von 55° Fahrenh. bis auf 212° Fahr. erwärmt, sich nur um 29,557 seines Umfanges auszudehnen vermag, während Dampf zwischen denselben Wärmegraden sich 29,557 Mahl weiter ausdehnt, eine solche Maschine nur wenig leisten kann, und daß dieses Wenige nur dadurch Gewinn geben könnte, wenn die Luftmaschine wohlfeiler wäre, als die Dampfmaschine. Nun kommt aber Hrn. Pfarrers Stirling Maschine noch theurer, als eine Dampfmaschine, und, nach der Bemerkung des Repertory, ist sie in ihrem ganzen Baue verfehlt.

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