Titel: Flüßige chinesische Tusche.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. CXXIV./Miszelle 23 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027124_22

Flüßige chinesische Tusche.

Man kocht Pergament-Abfälle oder feine alte Handschuhe in Wasser bis sie zu Leim geworden sind. Man fängt mit einem Faïance-Teller den Rauch einer Lampe über der Flamme derselben auf, und bringt denselben noch heiß in Berührung mit dem kalten Leime, der an demselben hängen bleiben, und sich damit verbinden wird. Diese Arbeit wiederholt man so lange, bis der Leim hinlänglich schwarz geworden ist. Mit dieser flüßigen Tusche wird man so gut, als mit der anderen, zeichnen und mahlen können. (Recueil industriel. Jan. S. 93.)

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