Titel: Firniß für mathematische Instrumente, Zeichnungen, feine Möbel etc.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. CXXIV./Miszelle 27 (S. 463)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027124_26

Firniß für mathematische Instrumente, Zeichnungen, feine Möbel etc.

Man nimmt 8 Loth Sandarach; 4 Loth Schell-Lak; 4 Loth Harz; 6 Loth Terpenthin – alles von erster Güte; Eine Pinte besten Weingeistes. Diese Harze und Gummi werden in einen gläsernen Becher gethan, und mit einem Theile des Weingeistes übergossen. Dieser Becher wird in kochendes Wasser gestellt, und diesem wird, so oft es sich abkühlt, neues kochendes Wasser nachgeschüttet. In Einer Stunde ist der Gummi aufgelöst. Den Terpenthin löst man in dem übrigen Weingeiste auf, den man noch immer in heißem Wasser hält, und rührt ihn mit einem Pfeifenstiele um, mengt ihn dann mit den Harzen und mit dem Gummi, und läßt ihn noch eine Viertelstunde unter beständigem Rühren im heißen Wasser, worauf man ihn durch Muselin durchseiht. (Mechanics' Magaz. N. 254. S. 38.)

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