Titel: Luftballons gegen Bücherverbothe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 27, Nr. CXXIV./Miszelle 9 (S. 458–459)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj027/mi027124_8
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Luftballons gegen Bücherverbothe.

Bekanntlich wußten die Franzosen im Revolutionskriege aller strengen Aufsicht an den Gränzen ungeachtet allerlei Papiere über dieselben zu bringen. Sie liessen nämlich, wenn der Wind günstig war, kleine papierne Luftballons mit den Schriftchen, die sie verbreiten wollten, steigen, und der Wind führte sie in das Land, das sie mit ihrer Ladung überschwemmen wollten. Diese Art von Ideen-Contrebande war indessen keine französische Feinheit. Sie war, wie wir jezt aus dem Mechanics' Magazine, N. 233, 9. Febr. 1828, S. 31 ersehen, die Erfindung eines Engländers, des berühmten Professors Anderson von Glasgow, des Stifters des Anderson'schen Institutes daselbst, der damahls zu Paris lebte, und das Vertrauen des damahligen französischen Directoriums genoß.

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