Titel: Leuchtfläschchen statt eurer Nachtlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 28, Nr. XXXVI./Miszelle 14 (S. 167)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj028/mi028036_14

Leuchtfläschchen statt eurer Nachtlampe.

Man nimmt ein längliches Fläschchen aus reinem weißen Glase, und erhizt in einem anderen Gefäße reines Baumöhl bis zum Sieden. Man legt ein erbsengroßes Stükchen Phosphor in ersteres Fläschchen, und gießt das siedend heiße Oehl behutsam auf dasselbe, so daß das Fläschchen bis auf ein Drittel voll wird, worauf man dasselbe gut verstopft. Wenn man sich dieses Fläschchens als Lampe bedienen will, zieht man den Stöpsel heraus, und läßt die atmosphärische Luft eindringen, schließt hierauf aber dasselbe wieder mit dem Korke. Der leere Raum in dem Fläschchen wird dann leuchten, und eben so viel Licht geben, als eine schwache Nachtlampe. Wenn das Licht zu schwach, wird, darf man nur die Flasche öffnen, und neue Luft einlassen. Bei kalter Witterung muß man, ehe man das Fläschchen braucht, dasselbe in der Hand erwärmen. Eine solche Flasche dient ein halbes Jahr lang. (Bulletin d. Scienc. technol. Februar. 1828. S. 141. Lond. et Paris observ. Sept. 1827.) Diese Lichtfläschchen sind in Deutschland schon längst bekannt.)

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