Titel: Wein, der im Zapfen läuft, gut zu erhalten.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 28, Nr. LXXXIX./Miszelle 11 (S. 327)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj028/mi028089_11

Wein, der im Zapfen läuft, gut zu erhalten.

Hr. Imery zu Toulouse empfiehlt eine Flasche feines Oehl in das Faß zu gießen, das man lang im Zapfen laufen laßt, und erinnert hier an die Sitte der Florentiner, die mittelst einiger Tropfen feinen Oehles in ihren dünnen Flaschen, die sich nicht fest zustöpseln lassen, ihre herrlichen Weine Jahre lang gut erhalten. Journ. d. Sc. und Nr. 23. Bulletin a. a. O. (Dem Uebersezer scheint es, daß guter Wein weder Oehl noch Kork braucht. Er hatte eine Flasche achten Malaga zwei Jahre lang sehr schlecht zugepfropft auf seinem Tische, und nippte nur zuweilen ein Tröpfchen auf Don Roxas Weht. Der Wein war im lezten Tröpfchen, nach zwei Jahren, die er im Zimmer zubrachte, noch so gut, wie da vor 2 Jahren das Pech vom Korke gelöst wurde. Wir in Deutschland können keinen Gebrauch vom Oehle machen, um Wein mittelst desselben zu erhalten.)

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