Titel: Wie man grünes Glas in Ostindien bereitet.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 28, Nr. CVIII./Miszelle 11 (S. 422)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj028/mi028108_11

Wie man grünes Glas in Ostindien bereitet.

Man nimmt gebrochenes Glas 14 Pf. 9 Unz. 0 Quent. 0 Scr. 0 Gran.
Banaji Callu (weißen Quarz gepülv.) 14 – 9 – 0 – 0 – 0 –
Laha (eine Art Messing) 0 – 3 – 2 – 1 – 13 –
Kupfer 0 – 2 – 9 – 1 – 16 –
Cariculla (ein braunsteinhaltiges Eisenerz 0 – 2 – 1 – 2 – 2 –
Scula oder unreine Soda 29 – 6 – 0 – 0 – 0 –
–––––––––––––––––––––––––––––
58 – 11 – 5 – 2 – 11 –

Soviel beträgt die Masse in einem Topfe, deren 44 in einem Ofen stehen; und jeder Topf gibt 41 Pf. 6 1/2 Unzen Glas, das 7 Sultany Fanams oder 4 Shill. 8 1/2 Penc. (2 fl. 49 1/2 kr.) werth ist. Die Soda wittert aus diesem Glase aus, wenn es alt wird. Man heizt die Oefen erst 8 Tage lang nur am Tage über, so daß das Feuer am Morgen ausgeht, und zulezt 4–6 Tage lang Tag und Nacht über.

Zu schwarzem Glase nimmt man
Quarz 14 Pf. 9 Unz. 0 Qu.
Soda 29 – 6 – 0 –
Glasscherben 22 – 1 – 4 –
–––––––––––––––
66 – 4 – 4 –

Hieraus erhält man nach 8–9tägigem ununterbrochenen Heizen ungefähr 44 Pf. Glas, das etwas mehr als 1 fl. 48 kr. werth ist. (Aus Buchanan's Reisen in Gill's technolog. Repos. April 1828, S. 232.)

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