Titel: Mason's Verbesserung seiner Patentachsen und der Schmelztiegel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 28, Nr. CXXVI./Miszelle 10 (S. 482)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj028/mi028126_10

Mason's Verbesserung seiner Patentachsen und der Schmelztiegel.

Wir haben Mason's Patentachsen nach Gill's techn. Repos. 10. B. S. 243, 11. B. S. 193 im polytechn. Journ. B. XXIII. S. 215 bekannt gemacht. Hr. Gill erzählt in seinem neuesten Maihefte, daß Hr. Mason seine Patent-Gußeisenbüchsen innenwendig mit vier Langenfurchen zur Aufnahme der Schmiere auch an den gemeinen Achsen mit dem besten Erfolge angebracht hat, und daß wenn beide gehörig gehärtet sind, man mehrere hundert Meilen mir denselben ohne alles Schmieren fahren kann. Um die Räder bei schlechtem Wege weiter von einander laufen zu lassen, hat er ein senkrechtes längliches Loch durch die schraubenförmigen Enden der Arme der Achse angebracht, die Schraubenniete 6- oder 8ekig gemacht, und in jeder Eke ein Loch angebracht, so daß der Lohnnagel durch die Achse und das Niet zugleich geht, also jede Umdrehung der Schraube in 6 oder 8 gleiche Theile getheilt wird, wodurch die Räder weiter von einander gestellt und genauer als gewöhnlich befestigt werden können. Hr. Mason hat zugleich auch die Schmelztiegel verbessert, indem er bei seinen eisernen Büchsen, die er sich selbst gießt, in einem und demselben Tiegel während 60 Stunden ununterbrochener Arbeit zwei und dreisig Mahl geschmolzen, und mehr als 1600 Pfund Eisen aus demselben Tiegel gegossen hat.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: