Titel: Patentregenschirme.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 28, Nr. CXXVI./Miszelle 7 (S. 482)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj028/mi028126_7

Patentregenschirme.

Die Nr. 29. des Register of Arts and Journ. of Patent-Inventions und das Supplement zum 5. B. des Repertory of Patent-Inventions, S. 430 führen eine Erfindung eines englischen Meisters Staberl, Hrn. Joh. Gregor Hancock, zu Birmingham, an, für welche derselbe ein Patent nahm, und also 1500 fl. bezahlte, damit er allein das Recht hat, schlechte Regenschirme zu machen. Diese Erfindung besteht darin, daß Hr. Hancock, statt des Fischbeines oder der gespaltenen spanischen Röhrchen, Weidenruthen nimmt, durch deren Mitte er der Länge nach elastische Metalldrahte durchzieht. Er lakirt sie dann außen wie Fischbein. – Die Elendigkeit dieser Patenterfindung ist zu einleuchtend, als daß wir ein Wörtchen hierüber zu verlieren brauchten: nur warnen wir das deutsche Publicum, wenn unsere Regenschirmfabrikanten uns mit solchem lakirten Fischbeine patentmäßig bedienen zu wollen geneigt seyn sollten, gegen solche gebrechliche Waare auf der Huth zu seyn.

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