Titel: Woodman's Patentbartbürstchen zum Barbieren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 30, Nr. XXII./Miszelle 6 (S. 73)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj030/mi030022_6

Woodman's Patentbartbürstchen zum Barbieren.

Hr. Jak. Woodman, Parfumeur in Piccadilly, Middlesex, ließ sich am 22. März 1827 ein Patent auf ein Bartbürstchen geben, das man nicht in Seife einzutauchen braucht, sondern das in seinem Stiele eine Höhlung hat, die mit Seifenlader gefüllt, und mit einem Stiftchen versehen ist, auf das man nur drüken darf, um die Seife in die Haare des Würstchens hinabzubringen, das vorher in warmes Wasser getaucht wurde. Das Bürstchen ist übrigens ganz wie ein gewöhnliches Bartbürstchen aus Dachshaar oder sogenanntem Kamelhaar.

Der Patentträger will dieselbe Vorrichtung auch an Anstreicherpinseln anbringen und an anderen Bürstchen zum Puzen der Nägel, Haare etc. Die Vorrichtung selbst ist im London Journal of Arts, welches im Septemberhefte 1828. G. 357 Nachricht hiervon gibt, nicht beschrieben; sie ist aber offenbar so leicht zu errathen, daß unsere Berchtesgadener, Nürnberger und Geißlinger Drechsler nicht verlegen seyn können, uns mit ähnlichen Kunststüken englischer Galanterieindustrie zu versehen.

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