Titel: Faßbinderei des Chevalier de Manneville zu Troussebourg, bei Honfleur, Dpt. Calvadros.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1828, Band 30, Nr. XLIII./Miszelle 10 (S. 158)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj030/mi030043_10

Faßbinderei des Chevalier de Manneville zu Troussebourg, bei Honfleur, Dpt. Calvadros.

Zur Zeit der Weinlese, wann sie ergiebig ausfällt, ist der Preis der Fässer oft eben so hoch, als der des Mostes (zumahl in Ungarn, wo man dann schlechtereren vorjährigen Wein auslaufen läßt, wenn die neue Lesung besseren Wein verspricht). Chevalier de Manneville hat auf seinem Gute einfache mechanische Vorrichtungen getroffen, mittelst welcher ein einzelner Arbeiter 100 Fässer von 28 bis 30 Veltes Gehalt71) aus den vorräthigen Dauben binnen 4 Tagen zusammensezen kann. In derselben Zeit kann auch derselbe Mensch, ohne Böttcher zu seyn, diese 100 Fässer mit ihren Böden versehen und so herrichten, daß man sie stündlich gebrauchen kann. Derselbe Mann kann auch die Dauben auf dieser Vorrichtung zuschneiden, und zwar binnen einer Woche soviel, als er zu 400 Fässern braucht. Er wünscht einen Associé, um diese Unternehmung noch mehr im Großen treiben zu können. Er hat mit dieser Anstalt eine Parquetsschneiderei verbunden, die in 12 Stunden 2500–3000 Fuß Parquetsstüke schneidet, und liefert die Klafter Parquet aus Rothföhre um 12, aus Eichenholz um 15 1/2 Franken. (Recueil industriel N. 19. S. 67.)

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Eine Velte ist ungefähr 15 Pf. A. d. U.

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